Wir haben uns für PiN entschieden,

weil wir uns von Anfang an

gut betreut gefühlt haben.

 

 

Der erste Hund von PiN – Sair – der uns anvertraut wurde, war bereits älter und krank. Dies wäre für viele Menschen bereits ein Ausschlußkriterium für eine Adoption gewesen. Für uns aber war von Anfang an klar, dieser Rüde soll bei uns einziehen.

Wir bekamen den Fragebogen, der Vorbesuch und viele Telefonate folgten. Das war für uns kein Problem – denn auch wir wollten Sair das perfekte Zuhause bieten und dazu gehört nun einmal, daß sich der vermittelnde Verein ein Bild machen kann von dem Umfeld der Adoptanten; von den Lebensumständen und eventuell weiteren vorhandenen Tieren (in unserem Fall zwei Galgas). Denn nichts wäre schlimmer für einen älteren Hund der nichts von der Welt kennt als einen Zwinger, wieder abgegeben zu werden weil es einfach nicht harmoniert.

Ja, all diese Informationen die der Verein gern von uns haben wollte hätten auch bedeuten können, daß sie uns den Hund nicht vermitteln. Aber weil dort mit offenen Karten gespielt wird und es ausschließlich um das Wohl des Tieres geht, wäre ein Nein für uns zwar schmerzhaft aber akzeptabel gewesen. Wir bekamen auf dem umgekehrten Weg auch alle Informationen über Sair.

Nachdem klar war, daß er bei uns einziehen darf kamen auch immer wieder neue Informationen, neues Bildmaterial und wir durften uns IMMER melden, wenn wir Fragen hatten. Der allerschönste Anruf allerdings war der, als wir Sair sicher am Flughafen im Auto hatten und PiN darüber informieren konnten.  Sair hat sich hier gut und schnell eingelebt. Dafür, daß er ein ängstlicher Hund war hat er sich sehr, sehr schnell mit seinem neuen Leben angefreundet.

Er begann zu spielen, zu laufen, Spaziergänge zu genießen.

Besonders gut hat ihm das Futter gefallen. Natürlich „fiel“ für ihn immer mal wieder etwas „außer der Reihe“ ab – wir wollten ihm den letzten Lebensabschnitt so schön wie möglich gestalten. Ich denke, daß ist uns gelungen. Auch als er dann in seinen letzten drei Monaten sehr schnell abbaute, hatten wir häufig telefonischen Kontakt zu PiN und communicanis. Das hat uns ALLEN sehr geholfen die Situation zu meistern – trotz all des Schmerzes und Kummers. Sair wollte unsere Traurigkeit nicht sehen – er wollte, daß wir die Zeit mit ihm genießen. Ohne den Kontakt zu PiN und communicanis hätten wir uns und ihm diesen Wunsch gar nicht erfüllen können.

In den zwei Jahren die Sair uns geschenkt hat ist das Vertrauen in PiN sehr gewachsen – und ich wage zu behaupten, daß dies auf Gegenseitigkeit beruht. Wichtig ist einfach, daß man offen und ehrlich miteinander umgeht und sich nicht scheut eventuell auch einmal unangenehme Dinge zu sagen oder gesagt zu bekommen.

Nach dem Abschied von Sair brauchten wir einige Zeit um damit klar zu kommen. Er fehlte einfach entsetzlich. Das tut er heute noch. Es war eine einzigartige Zeit mit ihm in der wir viel von ihm lernen durften. Nicht eine Minute davon möchte ich missen.

Aber wir fühlten uns nicht mehr komplett.

Nachdem wir wieder über einen dritten Hund sprechen konnten war es keine Frage für uns: nur von PiN!
Und es gab zwei „Kandidaten“ die es uns angetan hatten. Aber wir hatten nur einen Platz. Was tun?
Kontakt zu PiN aufnehmen, die Situation schildern und dann die Tiere sprechen lassen. Es gab eine einstimmige Entscheidung für Jasir. Und auch in diesem Fall wäre ein Nein durch PiN für beide Hunde akzeptabel gewesen den gerade Jasir ist – nein, WAR – ein ganz spezieller Fall. Die ersten sechs Jahre im Tierheim aufgewachsen; nichts erlebt; kaum etwas kennengelernt; die erste Prägephase bei einem Jäger erlebt (wahrscheinlich keine guten Erfahrungen) und nie so richtig „warm“ geworden mit den Menschen.

Als er hier ankam war er so ganz anders als Sair.

Der Bursche war wirklich panisch! Hier war auch von unserer Seite wieder ein Umdenken gefordert. Aber die Damen von PiN hatten uns gut darauf vorbereitet – an dieser Stelle noch einmal Danke dafür! Die nächsten Wochen haben wir Jasir einfach nur in Ruhe gelassen. Das war etwas schwierig weil wir ihn doch ziemlich schnell bei unserem Tierarzt vorstellen mußten. Natürlich in Absprache mit PiN. Aber Jasir hat diese Ruhe gebraucht um anzukommen. Das Leben in einem Haus kannte er ja überhaupt nicht. All das, was vorher seinen Tagesablauf, sein Leben ausmachte – das war ja nicht mehr vorhanden. Das ist so, als wenn wir plötzlich auf dem Mars leben müßten. Das haben wir uns immer wieder vor Augen gehalten und ihn an alles Neue ganz langsam herangeführt.

Das erste was er brauchte war Vertrauen in uns und in sich selbst. Die ersten kleinen Schritte in die „richtige“ Richtung haben uns einfach nur glücklich gemacht. Die erste Nacht, die er nach Wochen gemeinsam mit uns und den Mädels im Schlafzimmer verbrachte war ein ganz großer Schritt nach vorn. Unsere beiden Galgas haben uns immer unterstützt – beides sind sehr sichere und offene Hunde ohne jegliche Ängste. Das hat Jasir sehr geholfen. Heute orientiert er sich hauptsächlich an Cinta – sie ist sein absolutes Vorbild. Ohne die beiden Mädels wäre es für uns sicher sehr schwierig geworden. Heute ist Jasir ein fast komplett entspannter Rüde, der jede Menge Ideen entwickelt, oft den Schalk im Nacken sitzen hat und so eine Freude am Laufen und Rennen entwickelt hat, daß es selbst für uns oft nicht zu glauben ist.

Es macht uns Freude immer wieder Bilder an PiN zu schicken

weil dort Menschen sitzen, die nachvollziehen können was diese Veränderung von Jasir bedeutet. Und an dieser Freude möchten wir sie auch einfach teilhaben lassen. Denn ohne PiN gäbe es Jasir nicht in unserem Leben. Über Jahre haben sie ihn gemeinsam mit den spanischen Kooperationspartnern betreut und immer daran geglaubt, daß irgendwann die richtige Familie für ihn kommt. Er wurde nicht einfach an den nächstbesten vermittelt weil er doch schon sooooo lange dort in Spanien sitzt.

Wir sind dankbar für das Vertrauen welches PiN uns entgegenbringt

und wir hoffen darauf, daß es noch viele Jahre werden die Jasir mit uns verbringen kann und in denen wir noch viele Bilder an PiN weiterleiten können.

Bettina

Familie Jasir

Telefonzeiten 08362 922697

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