PiN setzt sich ein !

 

In der Vergangenheit haben wir uns innnerhalb Spanien in verschiedenen Landesteilen eingesetzt.
Unser Beweggrund war stets tierquälerische Haltung aufzudecken, öffentlich zu machen und zu beenden.
Die Hürden, die es dabei zu bewältigen gab, waren sehr gross, die Angriffe, oftmals auch von sogenannten Tierschützern, massiv.

All das hat uns nicht davon abgehalten uns einzusetzen und hält uns auch weiterhin nicht davon ab.
Wir hatten die jeweiligen Projekte ausführlich auf der Homepage und nennen hier nur einige wenige:

El Galgo senior

2003 wurden wir auf dieses Projekt, eine Auffangstation für Galgos, aufmerksam.
Initiiert und geleitet wurde diese Auffangstation von Pat Osborne, die ausgediente Rennhunde, Greyhounds bei sich aufnahm. Zum grossen Teil haben diese Hunde haben einen langen Leidensweg hinter sich, sie stammten von Jägern, von der Rennbahn, teilweise wurden sie weiterverkauft von Irland nach Spanien, wurden ausgemustert, sie stammten auch von spanischen Tierschützern.

Die Zustände waren untragbar, davon haben wir uns vor Ort überzeugt.
Natürlich kann ein einzelner Mensch nicht für so viele Hunde sorgen, sie füttern, die medizinische Versorgung und Sauberkeit gewährleisten, Tierarztbesuche wahrnehmen und für Organisation und Reisevorbereitung Zeit finden.

 

PiN hat sich finanziell engagiert, für die mediziniasche Versorgung, für Kastrationen.
Wir haben einen Tierarzt für das Projekt gewinnen können, der sein Bestmögliches getan hat, aber wir mussten trotz der Hilfe einsehen, dass nur eine Schließung für die Tiere das Leiden beenden kann. Andere Tierschützer unterstützen aber nicht dieses Vorhaben, sondern akzeptierten die vielen verletzten und getöteten Tiere, halfen das Projekt mit ihren Spendengeldern immer wieder aufrecht zu erhalten.

Podenco in Not hat EGS lange Zeit unterstützt. Wir haben Kastrationen bezahlt und medizinische Hilfe durch unseren Tierarzt organisiert, aber Monat für Monat das gleiche Bild: verletzte und kranke Tiere, die auf dem weitläufigen Gelände oftmals sich selbst überlassen waren. Es war mehr als schmerzvoll bei unserem Besuch mit eigenen Augen die Überforderung des Menschen zu sehen, zugleich das Elend der Tiere.

Wir sahen schwerst verletzte Hündinnen, die mehrfach durch entsprechend starke Rüden gedeckt wurden, die aber die Kraft zur Gegenwehr nicht mehr aufbringen konnten. Wir sahen verstorbene Hunde, Welpen, die keine Chance auf Überleben hatten, daneben reichlich Futtervorräte aber eben kaum eine Möglichkeit für einen einzelnen Menschen das alles zu bewältigen.

Unser Bestreben war, dass vor Ort eine Veränderung eintreten sollte, damit dauerhaft eine Verbesserung für die Tiere erreicht werden konnte. Diese Veränderung sollte unter anderem auch beinhalten: Kastration aller Hunde, bis dahin Schutz der Welpen und Schutz der tragenden Hündinnen, Separierung von nicht kastrierten Hunden, Gewährleistung der therapeutischen Versorgung aller Hunde und ein 100%tiger Aufnahmestop.

Wir haben versucht aufmerksam zu machen, nicht um der Betreiberin zu schaden, sondern um den Tieren zu helfen.
Der Erfolg waren Angriffe, auch seitens Vertreter anderer Tierschutzorganisationen.

Im Januar 2013 ist Pat Osborne verstorben.

Ein langer Leidensweg liegt hinter den Tieren, die einst bei El Galgo Senior gehalten wurden.
Jahre, in denen Tierschützer versucht haben das Beste aus der Situation zu machen.
Jahre, in denen mit Geld und Händen unterstützt wurde.
Jahre, in denen eine einzelne Frau rund 200 Hunde allein versuchte zu versorgen, mit entsprechenden Folgen.

Hundehaltung in der Sierra Nevada

 

Zahlreiche Hunde, es ist kalt, es fehlt an Medikamenten, an Futter, es fehlt an allem. Provisorische Unterschlupfmöglichkeiten, aufgeweichter Boden, Kälte, Hunger. Die Bilder, die uns erreichten, sprachen für sich.

Wir haben finanziell für eine bessere Versorgung gesorgt, Kastrationen, medizinische Hilfe und wir haben diverse Hunde übernommen und in ein neues Zuhause vermittelt.

Animal Hoarding

mehrfache Fälle, die alle aufgelöst werden konnten.
Die Tiere kamen in ein Tierheim und wurden teilweise mit unserer Hilfe in ein neues Zuhause vermittelt.

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PiN setzt sich ein.

Manchmal laut, manchmal leise. 

Auch wenn wir es nicht immer schaffen, über jedes Projekt zu berichten –

PiN setzt sich ein.

 

Podencohaltung auf Ibiza (Es Cubells)

Ein Mann und etwa 80 Podencos. Er misshandelt und erschlägt seine Hunde, er hält die Tiere in Autowracks, lässt dort auch die Mütter vor der Geburt allein, tagelang ohne Futter oder Wasser, die Podencos verhungern, verdursten, werden ohne Rücksicht auf körperlichen Zustand zur Jagd eingesetzt. Die Hunde werden erschlagen, erschossen und die Perversion gipfelt darin, dass er die getöteten Tiere wieder an die hungrigen Artgenossen verfüttert. Die Muttertiere werden direkt nach der Geburt wieder gedeckt, Wurfmaschinen ohne Rücksicht auf körperliche Verfassung.

PiN hat sich eingesetzt, Hunde von dort übernommen, sie medizinisch versorgen lassen.

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