Jalilah

Keiner unserer Schützlinge ist vergessen

und auch wenn ein Hund schon lange in seinem Zuhause lebt,
so bleibt unser Interesse am neuen Leben und der Kontakt doch bestehen.

Wir freuen uns über das Teilhaben am Happy End, an Fotos und Geschichten
und wir sind traurig, wenn es heißt ‚es war Zeit zum Abschiednehmen‘.

Bei aller Trauer, bei allem Schmerz, der die Halter dann erfüllt, möge es aber auch die guten Gedanken geben, daran, dass Ihr Vierbeiner Sie über eine kurze oder lange Zeit begleitet hat. Vergessen Sie nicht, dass Sie ihm ein Zuhause geschenkt haben, neue Erfahrungen und ihm möglicherweise auch ein Stück verloren gegangenes Vertrauen zurück geben konnten.

Manches Mal scheint uns die gemeinsame Zeit viel zu kurz,

aber für den Hund bedeutet es niemals ‚zu kurz‘,
vielmehr ist es immer ein Gewinn, eine Bereicherung, ein neuer Lebensabschnitt.

Nicht jedem Hund ist es vergönnt in Sicherheit und Geborgenheit zu leben.
Manche warten Monate oder Jahre auf ihr Zuhause,
manche warten vergeblich.

Jamir

Wenn Sie Ihren Gefährten gehen lassen müssen,

tun Sie es mit den guten Gedanken an die gemeinsame Zeit.

Was bleibt ist nicht nur Trauer.
Was bleibt ist das Glück über die vergangene Zeit,
die Dankbarkeit, dass sich die Wege gekreuzt haben
und die Zuneigung, die niemals stirbt.

Sanando

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Abschied genommen haben wir von

Jahlee

Jahlee  wurde von der Polizei, beim Versuch sie mit dem Betäubungsgewehr einzufangen, schwerst verletzt. Offenbar fehlte es dem Polizisten an Erfahrung und so wurde die Galga mehrfach mit einem Betäubungspfeil angeschossen, eine Pfeilspitze traf auf einen Knochen und blieb stecken.  Als die Hündin zusammenbrach, informierte man den Tierschutz, die sofort die Galga in die Klinik brachte. Notoperation und Verletzungen an Vorder- und Hinterläufen. Die Pfeilspitze wurde heraus operiert und die Wunden versorgt.

Sie lebte sich im Tierheim gut ein, war sensibel und anhänglich, freundlich und sozial und – sie fand nach einigen Monaten ihr Zuhause in Spanien.  Am 5. Dezember 2017 ist sie verstorben, nach 9 Jahren bei ihren Menschen.

Benda

Die Podenca lebte auf einem verwilderten Grundstück in Spanien und wurde war sehr scheu. Anwohner versuchten sie einzufangen, anzulocken, aber alle Versuche scheiterten, Benda bellte, zeigte Abwehrverhalten und erst als die Tierschützer den Grund für die Abwehr entdeckten, konnten sie das Verhalten verstehen: Benda hatte Welpen ! So wurden zunächst die Welpen, dann die Mutter eingefangen und Benda zeigte sich fortan sehr freundlich und aufgeschlossen. Die jungen Hunde fanden ebenso wie die Mutter ein Zuhause. Nach einigen Jahren erkrankte Benda, aber die Halterin hat alles für sie getan und die Hündin erholte sich und konnte ihren Menschen 12 Jahre und 7 Monate begleiten. Am 02.11.17 ist sie nach einer langen, gemeinsamen Zeit verstorben.

Cora

Cora haben wir am 01.01.2006 wahrscheinlich die grösste Freude damit gemacht, dass sie die heiße Sonne Spaniens gegen Schweizer Temperaturen eintauschen konnte. Cora wurde in Spanien geboren und fand es eindeutig zu heiß! Sie zog mit einem kleinen Umweg und kurzen Aufenthalt im Allgäu zu ihren Menschen und war 11 Jahre und 8 Monate an ihrer Seite.
Sie liebte den Schnee und die langen Wanderungen auf denen sie ihre Familie begleiten durfte. Am 4. November 2017 ist sie verstorben.

Stella

Stella kam als Welpe, gemeinsam mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern ins Tierheim und die Hunde waren in keinem guten Zustand. Drei Geschwister haben nicht überlebt, ein Welpe hatte eine schwere Virusinfektion mit Fieber und war in der Klinik. Stella aber war stabiler als alle anderen, sie hat alles problemlos und ohne Beschwerden überstanden. Die junge Podencomixhündin zeigte alle guten Eigenschaften, die man sich wünscht. Verspielt, lebhaft, neugierig, aufgeschlossen, sozial mit anderen Hunden, kontaktfreudig Menschen gegenüber. Dennoch sollte es lange dauern, bis sie endlich ein Zuhause finden würde.
Nach über fünf langen Jahren hatte sie dann endlich Glück ! Und sie hat jeden einzelnen Tag genossen, wurde verwöhnt, manchmal ein klein wenig zu viel 🙂 und sie hatte einfach eine wunderbare Zeit. So muss ein Hundeleben sein !
Stella lebte mit ihren Gefährten, durfte ihren Garten geniessen, Spaziergänge und hatte 5 Jahre und 4 Monate in ihrem liebevollen Zuhause. Fünf Jahre – da würden wir aus menschlicher Sicht wohl denken: zu kurz. Für Stella waren es 1.979 Tage mit achtsamer Zuwendung. Am 03.11.2017 ist sie verstorben.

 

Reaktionen von Vereinsmitgliedern und Homepagebesuchern

Ich hatte das Glück Stella kennen zu lernen und ich kann mit Sicherheit sagen, daß sie das beste Zuhause der Welt hatte! Sie wurde über alle Maßen geliebt, beschützt und behütet. Ihre Halter haben alles für sie getan und sie durfte ihre Zeit bis zum Ende auskosten und genießen. Für Stella konnte es nicht besser sein – die Liebe und Zuwendung die sie in diesen fünf Jahren bekommen hat, haben bestimmt alles aufgewogen was ihr in den ersten fünf Lebensjahren gefehlt hat. Die nächste Zeit wird für ihre Halter und ihre Gefährten sicher nicht einfach werden – aber eines ist sicher: hier ist eine Verbindung entstanden, die niemals enden wird! Ich wünsche Dir eine gute Reise Stella.

 

Unsere Stella ist gegangen !!   Vielen Dank ihrer Familie die über fünf Jahre auf sie aufgepasst hat ! Und euch für Eure Achtsamkeit bei der Auswahl der Adoptanten. Wir sind uns sicher, Stella hatte ein wunderbares Zuhause und eine wunderbare Zeit bei ihrer Familie.

 

Stella und Rayo wünsche ich eine gute Reise und ihren Menschen viel Kraft und das die Erinnerungen an die schöne Zeit mit ihren Vierbeinern im Vordergrund stehen. Die besondere Verbindung zwischen Stella und ihrem Menschen habe ich bei einigen PiN Treffen erleben dürfen.

Rayo

Rayo wurde als Welpe von der Polizei wegen schlechter Haltung beschlagnahmt. Nach einigen Monaten fand er seine Familie und aus dem Hund, der nichts kannte, vieles erst lernen musste, der alles beängstigend fand, wurde bald schon ein neugieriger, aufgeschlossener Podenco. Anfänglich war er verunsichert, taute dann aber auf und entdeckte seine grosse Leidenschaft: Socken klauen! Rayo durfte seine Menschen 11 Jahre und 9 Monate begleiten und ist am 3. November 2017 verstorben.  Er durfte noch erleben, dass eine Gefährtin einzog und seine Menschen in guten Händen, Verzeihung: Pfoten sind.

Sirana

 

Sirana wurde als junge Hündin im spanischen Tierheim aufgenommen. Sie war verspielt und verschmust, immer auf der Suche nach Zuwendung und ein sehr umgänglicher und unkomplizierter Vierbeiner. Am 09.12.2005 fand sie ihr Zuhause und durfte ihren Menschen 11 Jahre und 9 Monate begleiten. Am 27.10.2017 ist sie verstorben.

Ghali

Nachdem die Galgohündin Ghali tagelang in einer spanischen Stadt umherirrte ohne sich einfangen zu lassen griff die Guardia Civil zum Betäubungsgewehr – mit erheblichen Verletzungsfolgen. Sie wurde mehrfach angeschossen, verletzt und schließlich eingefangen und ins Tierheim gebracht. Ihre Wunden wurden versorgt und Ghali brauchte viele Wochen, bis sie sich von dem Schock und den Verletzungen erholt hatte. Dann fand sie ihr Zuhause in Deutschland. Ihre Halterin war ein wenig überrascht und hatte sich das wohl anders vorgestellt: ein Windhund ist lebhaft, braucht viel Bewegung, ist unternehmungslustig….Ghali war da ganz anderer Meinung. Bequemlichkeit vor Bewegung war ihre Devise. Manchmal brauchen wir ein wenig bis wir die Einzigartigkeit erfassen und dann ist die gemeinsame Zeit viel zu kurz, um auch alle anderen faszinierenden Eigenschaften wirklich zu erfassen. Ghali war fast 6 Jahre an der Seite ihres Menschen. Am 20.10.17 hat sie sich auf ihre Reise gemacht.

Jamie

Jamies Geschichte beginnt am Tierheimtor in Spanien. Als junger Hund wurde er ausgesetzt, der Halter fährt in der Dunkelheit davon und der Hund sitzt, verletzt, am Tierheimtor. Jamie wurde medizinisch versorgt und gewann Tag für Tag wieder Vertrauen. Er zeigte sich freundlich, aufgeschlossen und erholte sich bald von der Operation. Das Tierheimteam hat ihn liebevoll umsorgt und die Wunden heilten bald. Als wir ihn kennen lernten war klar: kein Podenco, aber für diesen  Hund wollen wir die Verantwortung übernehmen und ein gutes Zuhause suchen und das fand sich auch schon bald.  Jamie ist am 18.10.2017 ist verstorben. Er hatte 10 Jahre und 9 Monate ein wunderbares Zuhause, einen Menschen, der ihn sehr geliebt hat. Aus menschlicher Sicht war die Zeit miteinander gewiss zu kurz, aber für Jamie war es sicher eine lange und erfüllte Zeit.

 

Meenamee

Meenamee hat ein bewegtes Leben hinter sich. Zunächst lebte sie auf der Strasse, brachte 2 x im Jahr Welpen zur Welt, die ihr genommen und getötet wurden. Ameenah war scheu, ließ sich nicht anfassen, lebte von Abfällen und dieser Zustand sollte sich erst ändern, als die spanischen Tierschützer aufmerksam wurden und die Hündin in ihre Obhut nahmen. Mit viel Geduld lernte sie zu vertrauen und erst nach und nach wurde das Ausmaß des Schreckens, den sie erlebt haben muss deutlich. Ihr Körper war voller Wunden und Narben, voller Schrotkugeln und viele saßen so, dass sie operativ nicht entfernt werden konnten.
Nach langer Zeit im Tierheim und einem geduldigen Vertrauensaufbau hat sie sich zu einer neugierigen und aufgeschlossenen Hündin entwickelt. Trotz aller guten Eigenschaften sollte es Jahre dauern, bis sie endlich nach Hause reisen konnte. Und dann durfte sie endlich erleben, was es bedeutet in Sicherheit zu sein. Meenamee durfte einfach sie selbst sein und wurde geliebt. Sie wurde warm und weich gebettet und die vielen Bilder und Gespräche waren einfach nur ein Ausdrucks des Glück.  Ameenah verarbeitete ihre traumatischen Erfahrungen vor allem im Schlaf und es waren schlimme Bilder, die immer wieder hoch kamen. Ihre Halter sind wunderbar mit ihren nächtlichen Reaktionen umgegangen, auch als es nach und nach zu weiteren Einschränkungen kam.
7 Monate durfte sie die Geborgenheit leben, dann ist sie friedlich Zuhause, bei ihren Menschen eingeschlafen.  Sie wird fehlen und wir können unserem Dank gar nicht genug Ausdruck verleihen. Wer kann schon nachvollziehen, was es bedeutet einen Senior aufzunehmen und ihm diese Zuwendung zu schenken; was es für Meenamee bedeutet hat, dass ihr Leben noch einmal eine Wendung nehmen durfte.

Saita

Saita kam als Fundhündin im Juni 2008 ins Tierheim. Sie wurde tagelang gesehen, liess sich aber nicht einfangen, lief auf der Strasse umher, auf der Suche nach Futter. Dann näherte sich die Podenca einer Dame mit Hund und mit ihr ging sie dann mit und kam so schliesslich ins Tierheim. Die erste Vorstellung beim Tierarzt ergab, dass Saita ziemlich schlechte Zähne hat, im Oberkiefer fehlen die Zähne total, unten sind viele Zähne abgestorben; der Zahnbefund lässt darauf schliessen, dass sie kein gutes Leben geführt hat. Irgendwann hat sich der Halter wohl von ihr getrennt, möglicherweise weil der Jagdtrieb nicht ausgeprägt genug war. Die Podenca musste lange warten bis sie ihr Zuhause fand: in ihrem Heimatland. Sie lebte 4 Jahre bei ihrer Familie und ist mit geschätzten 17 Jahren am 23.08.17 verstorben.

Shiva

Shiva wurde als Welpe gefunden und im 2003 im Tierheim aufgenommen. Gemeinsam mit ihrer Schwester wurde die Mischlingshündin in einem Pappkarton eines Nachts vor die Tierheimtür gestellt.
Shiva musste nicht sehr lange warten, sondern fand schon bald ihr Zuhause. Ihre Halterin adoptierte so eine Art Überraschungspaket, denn es weder abzusehen welche Rassen beteiligt sein könnten, noch wie gross Shiva wohl werden würde.
Sie entwickelte sich prima und machte ihren Menschen Tag für Tag Freude.
Mit geschätzten 14 Jahren ist Shiva am 24.08.17 verstorben.

Chandra

Chandra wurde hochträchtig auf der Strasse gefunden. Scheu und verängstigt, immer auf der Suche nach einer Fluchtmöglichkeit. Es sollte lange dauern bis sie schließlich in Sicherheit gebracht werden konnte und sie war nicht mehr allein, sondern hatte zwischenzeitlich 13 Welpen geboren ! Chandra gab sich alle Mühe den Nachwuchs zu versorgen, aber es war ein eiskalter Dezember und sie lebte draussen, ohne Schutz und ausreichend Nahrung, so dass von den Welpen nur 1 überlebte.
Nach 1,5 Jahren im Tierheim fand sie dann ihr Zuhause und von Scheu konnte gar nicht mehr die Rede sein. Chandra, die aufgeschlossene, neugierige und stets hungrige Galga hatte ein wunderbares Leben bei ihren Menschen. Zehn Jahre gemeinsame Zeit ging am 16.08.17 zu Ende.
Wir sind dankbar für dieses Zuhause, das sie bei zwei treuen Vereinsmitgliedern und Adoptanten gefunden hat, für die vielen Bilder und das regelmässige Wiedersehen bei einem PiN Treffen. Sollte es da, wo sie jetzt ist auch eine Küche geben, wir sind uns ganz sicher: Chandra wird sie finden !

Jaleema

Jaleema kam gemeinsam mit einem weiteren Galgo und ihrem Welpen (Maisha) ins Tierheim. Sie wurde mit einem eigenwilligen Ansinnen gebracht: Tausche Galgo gegen Schäferhund ! Zum Jagen sei der Hund nicht zu gebrauchen, nun wolle man doch lieber einen Wachhund. Es folgten lange Diskussionen und es war viel Überredungskunst seitens der Tierheimleitung notwendig, mit einem guten Ergebnis: Galgos bleiben da, Mann geht, kein Schäferhund im Austausch.

Jaleema wies die typischen Narben an den Vorderläufen auf, die entstehen, wenn (wie bei Zigeunern häufig üblich), die Galgos in den ersten Lebensmonaten mit Drahtschlingen festgebunden werden. Man verspricht sich dadurch eine bessere Bindung. Natürlich unterlässt der Hund durch die Schmerzen jegliche Bewegung und liegt beim Haus oder Wohnwagen. Trotz ihrer Erfahrungen war Jaleema sehr zutraulich und gar nicht ängstlich.

Einige Monate vergingen und dann kam die entscheidende Anfrage. Jaleema hatte ihre Menschen gefunden ! Am 03.11.2007 durfte sie umziehen und einen neuen Lebensabschnitt beginnen. Beinah 10 Jahre hat sie ihre Menschen begleitet und sich als wunderbare Gefährtin gezeigt. Besser hätte sie es nicht treffen können und wir konnten zu recht sagen: Jaleema im Glück.
Am 13.07.17 war es Zeit Abschied zu nehmen.

Timón

Timón wurde in Spanien gefunden. Der Galgo lief in einem Zigeunerviertel umher und die Guardia Civil beauftragte die Tierschützer den Hund einzufangen. Während der ersten Tage kamen immer wieder Zigeuner und Jäger ins Tierheim und wollten den Hund mitnehmen, aber natürlich erfolglos.
Im Tierheim zeigte er sich als ruhiger und souveräner Hund, ausgesprochen verträglich und freundlich. Nach einigen Monaten im Tierheim fand er seinen Platz, als Alleinhund ist er mit seinem Menschen ein gutes Team geworden. 7 Jahre und 4 Monate hat er seinen Menschen begleitet. Eine Zeit des intensiven Miteinanders.
Am 01.07.17 war es Zeit Abschied zu nehmen.

Chiara

Chiara wurde von Tierfreunden aus der Tötungsstation befreit, PiN wurde um Unterstützung gebeten und Chiara fand über uns am 12.06.04 ihre Menschen und Ihre neue Hundefreundin, eine Galgomischlingshündin.
Anfangs war Chiara schüchtern, verunsichert und schlief viel, aber nach und nach entspannte sie sich und nach ein paar Wochen war die anfängliche Scheu vergessen.
Sie hat ihre Menschen 13 Jahre begleitet.
Am 30.05.17 war es Zeit Abschied zu nehmen.

Nacho

Bei Nacho war es ein sehr langer Weg bis zum Happy End. Geboren wurde der Epagneul Bretone Rüde etwa 2002. Er wurde angefahren auf der Strasse gefunden, völlig verstört und sehr schwer verletzt. Wir haben ihn in unsere Obhut genommen. Nacho musste mehrfach operiert werden, es standen viele therapeutische Maßnahmen an, immer wieder entzündete sich die verletzte Pfote, eine Amputation wurde angedacht und die ständige Wundversorgung verlangte ihm viel ab. Nacho verlor den Lebensmut. Die Unterbringung in einem Tierheim an der Costa Blanca, die vielen Hunde, die fehlende Zuwendung – schlechte Voraussetzungen für eine Genesung.
Der PiN Vorstand nahm ihn kurzerhand in Pflege. Langsam, langsam näherten wir uns dem Happy End… Wundheilung, Lebensfreude, Neugier und ein Zuhause bei seinem Menschen, nach einer langen Zeit des Wartens.
12 Jahre durfte Nacho Liebe und Geborgenheit erfahren. 12 Jahre hat er mit seiner Lebensfreude auf drei Beinen alle angesteckt. 12 Jahre in sichrere Obhut. Am 12.04.17 war es Zeit zum Abschied nehmen von einem grossen Charmeur.

Tina

Tina wurde in Spanien als junger Hund aufgefunden, kam ins Tierheim und fand über PiN ihr Zuhause.
Die anfänglichen Ängste verloren sich, sie fasste Vertrauen und hatte eine sehr enge Beziehung zu ihrer Halterin, auch wenn sie es mit Tina  futtermässig einfach zu gut meinte. Nachdem die Halterin nach einigen Jahren krankheitsbedingt nicht mehr für Tina sorgen konnte und es keine Lösung innerhalb der Familie gab, musste Tina erneut umziehen. Der PiN Vorstand nahm sie in Pflege und nach anfänglicher Verwirrung lebte sich Tina ein.
Als Erstes stand mal eine Diät und viel Bewegung auf dem Tagesplan. Damit wurde aus einer zurückhaltender Hündin schon bald eine lebhafte und bewegungsfreudige Hundedame. Im Oktober 2012 fand sie ihren Menschen und das bedeutete: Tina im Glück ! Tina wurde verwöhnt und hat keinen Zweifel an ihrem Prinzessinnenstatus gelassen.
Am 02.04.2017 war es Zeit um Abschied zu nehmen. Tina hatte eine wunderbare Zeit, die aus menschlicher Sicht zu kurz war, aber für Tina waren es 5 glückliche Jahre.

Tamaya

Tamaya kommt ursprünglich aus Spanien von einem Jäger, der die Galga und ihre Schwester im Tierheim abgab.
Sie durften zuvor mit ihm und der Familie im Haus leben, eine Seltenheit für Jagdhunde in Spanien.
Tamaya verbrachte einige Monate im Tierheim und dand dann ihr Glück in der Schweiz.
Sie wurde sehr geliebt, umsorgt und verwöhnt, lebte mit Hundegefährten und Katzen zusammen.
11 Jahre hat sie ihre Menschen begleitet.
Am 03.04.2017 war es Zeit um Abschied zu nehmen.

Don

Don wurde im Januar 2002 geboren und eines nachts am Tierheimtor angebunden.
Der junge Podencorüde war verspielt und freundlich und musste nicht sehr lange auf sein Zuhause warten.
Er hat seine Menschen 13 Jahre begleitet und ist im März 2017 verstorben.
15 Jahre durfte er werden und davon, bis auf eine kurze Zeit in seiner Jugend, bei seiner Familie verbringen.

Nova

Nova wurde von einem Mann im Tierheim abgegeben und die ganze Geschichte, die er erzählte, war ein wenig undurchsichtig. Die junge Podenca lebte sich rasch ein und hatte nur einen Wunsch: sie wollte bei den Menschen sein. Es sollte fünf lange Jahre des Wartens vor ihr liegen, bis sie ihre Menschen fand. Nach fünf Jahren im Tierheim wurde sie in Spanien adoptiert und hatte hier sehcs zufriedene Jahre mit ihren Menschen und Hundefreunden.
Am 22. März 2017 ist sie eingeschlafen.

Kiana

Am 16.01.17 mussten wir eine schwere Entscheidung bezüglich Kiana treffen. Sie war ‚eigentlich‘ wie immer, aber ihre Betreuerin hatte dennoch das Gefühl, irgendetwas stimmt nicht. In der Tierklinik wurde aus einem Gefühl traurige Gewissheit: Kiana hat einen sehr großen, inoperablen Lebertumor mit Metastasen.
Der Druck auf die großen Gefäße zeigte sich während der Untersuchung, obwohl alle Laborwerte zuvor unauffällig waren. Es durfte kein Zögern geben. Ein Abwarten hätte bedeutet, dass sie in den nächsten Tagen unter großen Schmerzen verstirbt, möglicherweise wenn sie alleine ist.
Wir haben mehrfach mit den Spaniern telefoniert, Betreuerin, Tierheimleitung, Tierarzt und Kiana dann gehen lassen.  Wir sind alle sehr betroffen und es trifft uns immer umso schwerer, wenn ein Hund kein eigenes Zuhause kennenlernen durfte. In einer Kommunikation, die vor der Euthanasie statt fand, vermittelte Kiana aber, dass es für sie nicht so überraschend kam wie für uns. Sie betonte, es war eine gute Zeit, im Kreise der vertrauten Menschen und Artgenossen: ‚Es war eine gute Zeit. Ich hatte keine Angst.‘
Danke, dass sie als Spender und Paten Kiana unterstützt und begleitet haben.

Manisha

Manisha verstarb am 06.12.2016 im Tierheim.