Abschied nehmen mussten wir 2016 von

 

Abschied von Manisha

Die Galga wurde als Fundhündin aufgenommen.
Sie war völlig erschöpft, stand vor einer Haustür in einer Wohngegend, in der man sie noch nie gesehen hatte.
Die Spanierin hat nicht gezögert und sich des Hundes angenommen, die Tierschützer benachrichtigt, die Manisha dann abholten.
Bei der Erstuntersuchung zeigte sich, dass Manisha mit Wunden und Narben übersäht war und eine tiefe Schnittwunde am Hals, die möglicherweise von einem Strick oder einer Drahtschlinge herrührte.
Wir hatten gehofft, dass sie sehr bald ein Zuhause finden würde, aber es kam anders, denn am 05.12.16 wurde Manisha tot aufgefunden.
Sie hatte zuvor keinerlei Anzeichen gezeigt, dass es ihr nicht gut gegangen wäre, sie war fröhlich wie immer, hat normal gegessen und getrunken.
Sie wurde ohne äussere Verletzung tot aufgefunden.
Manisha haben wir ein Zuhause gewünscht, ein Leben in Sicherheit und Geborgenheit
und ihr Tod ist für uns, vor allem aber für die spanischen Tierfreunde ein Schock.

 

Abschied von Naiya

Naiya wurde im November 2010 von einer tierlieben Frau in die Tierklinik gebracht,
nachdem sie die Podencomixhündin völlig erschöpft aufgefunden hatte.
Anfangs war Naiya sehr zurückhaltend, zeigte viel Angst und konnte nicht so recht einzuschätzen, was nun passiert,
aber schon nach kurzer Zeit zeigte sich die Hündin freundlich und aufgeschlossen, v
erspielt und mit einem grossen Bedürfnis nach Zuwendung.
Der Tierheimalltag begann ihr mehr und mehr zu schaffen zu machen.
Eine Anfrage für sie kam nicht, so begann die Zeit des Wartens und Naiya wurde lustloser, schlief viel, lag in ihrem Korb und wartete auf die nächste Fütterung. Charakterlich war Naiya ein toller Hund, unkompliziert und aufgeschlossen, Naiya aber trotzdem schien sie niemandem aufzufallen.
Da alle unsere Schützlinge regelmässig untersucht werden, fiel irgendwann die Vergrösserung der Lymphknoten auf.
Wir hatten gehofft, es sei nur ein vorübergehender Infekt, aber die weitere Abklärung in der Tierklinik und schließlich eine Biopsie brachte traurige Gewissheit: Lymphdrüsenkrebs.
Sie wissen, dass PiN keinen seiner Schützlinge aufgibt und gerade auch dann für sie da ist, wenn es problematisch wird.
So waren wir auch weiterhin für Naiya da und konnten dank der Paten und dank der Spenden aus Residencia cuidada weiter für sie sorgen.
Die therapeutischen Mittel waren sehr begrenzt und vier Monate nach der ersten Diagnose ist Naiya verstorben.
Sie war in sicherer Obhut und wurde liebevoll von ihrer Bezugsperson versorgt und begleitet.
Der Start ins Leben war für Naiya sicher nicht so, wie man es sich wünschen würde, aber sie war gut versorgt
und konnte eine unbeschwerte Zeit mit ihren Hundefreunden genießen,
ohne Angst und im Gefühl der Sicherheit.

 

Abschied von Tulevi

Die Galga wurde monatelang von Anwohnern beobachtet, aber niemand benachrichtigte zunächst den Tierschutz, obwohl die Hündin eine 2 Meter lange Kette am Hals trug, die sie hinter sich her schleppte !
Sie war sehr scheu und es gelang nur mit viel Geduld sie einzufangen.

Sofort wurde sie in die Tierklinik gebracht: sie war stark unterernährt, humpelte, hatte offene Wunden.
Ein Bein konnte sie gar nicht belasten, ein Bänderriss, der dazu führte, dass sie die Pfote nicht aufsetzen konnte und durch das Hinterherschleifen grosse offene Stellen an der Pfote hatte.
Die Muskulatur war nur sehr wenig ausgeprägt, eine Verletzung an der Schulter schränkte sie ebenfalls in ihrer Bewegung stark ein, wahrscheinlich die Folge eines heftigen Schlages.
Tulevi benötigte eine umfassende medizinische Versorgung und eine behutsame Wiederbelastung.
Dann wurde zusätzlich noch eine bakterielle Entzündung des Knochenmarks diagnostiziert, bedingt durch die Verletzungen. Das Röntgenbild zeigte diverse Metallsplitter, wahrscheinlich wurde auf die Hündin geschossen. Es war eine langwierige Heilungsphase und eine schmerzhafte Situation, aber Tulevi kämpfte sich zurück ins Leben und nach vielen Monaten der Therapie gab es schließlich ein Happy End: Tulevi wurde erwartet.
Vier Jahre durfte sie bei ihrem Menschen sein, in sicherer Obhut und mit viel Zuwendung.
Sie freundete sich eng mit der Katze an, genoss ganz offensichtlich das neue, paradiesische Leben.
Am 02.11.16 war es Zeit Abschied zu nehmen, ein schmerzhafter Abschied für den Halter und für alle, die sie gekannt und geliebt haben.
Ein Trost soll uns sein, dass sie ein Zuhause kennengelernt hat und eine wunderschöne Zeit erleben durfte.

 

Abschied von BASIRA

Nein, es ist kein Podenco und trotzdem brauchte Basira vor vielen Jahren ganz dringend Hilfe…
Die Bordeauxdogge wurde im spanischen Tierheim aufgenommen und hätte in Spanien kaum Chancen auf ein Zuhause gehabt.
Sie hatte schwere Misshandlungen hinter sich und dabei beide Augen verloren.
Mit gerade mal 5 Monaten wurde sie in einem Viertel aufgegriffen, in dem auch illegale Hundekämpfe veranstaltet wurden.
Möglicherweise wurde sie ausgesetzt aufgrund einer schweren Augeninfektion oder
man hat ihr diese Verletzungen absichtlich zugefügt, um sie als Dummy zu benutzen.
Als unsere Tierschützer uns ansprachen wussten wir zunächst keinen Rat.
Natürlich war uns bewusst, dass ein nicht sehender Hund sich gut im Alltagsleben zurecht finden kann,
wenn er in der passenden Lebenssituation ist.
Für uns stand also fest: eine Euthanasie kam überhaupt in Frage.
Aber – das spanische Tierheim hatte keine Lösung. Wo sollte man einen noch relativ hilflosen Junghund unterbringen ?
Innerhalb einer Hundegruppe wäre ein Notfall absehbar, Einzelzwinger gibt es nicht.
Wir zerbrachen uns den Kopf und hatten eine Idee……
wir nahmen Kontakt zu einer sehr tierschutzengagierten jungen Frau auf, die sich intensiv mit Hunden beschäftigt,
die sich auch und gerade für schwierige und so genannte Kampfhunde und deren Resozialisierung einsetzt.
Aber… nein, keine Chance, ihre Kapazität ließ die Aufnahme eines weiteren Hundes nicht zu.
Das wäre natürlich die Lösung gewesen –
Basira, wie wir sie zwischenzeitlich genannt haben,
hätte dort eine optimale Pflege bekommen, bis wir ein ebenso optimales Zuhause gefunden hätten.
Was nun ?
Wir brauchten nicht lange überlegen, denn wenige Minuten später klingelte das Telefon: Basira soll kommen !
In Pflege ? nein – für immer !
Mit großer Dankbarkeit gaben wir die Information nach Spanien weiter und dort lösten wir nicht nur ungläubiges Staunen aus,
sondern Freudentränen.
Basira, das bedeutet ‚die Sehende‘ und der Name steht auch dafür,
dass die Wahrnehmungen nicht über die Sehorgane gehen, sondern dass der Blick manchmal tiefer reicht.
Das alles ist nun schon 12 Jahre her und Basira durfte umziehen.
Sie lebte sehr glücklich und zufrieden in einem sicheren Umfeld, mit anderen Hunden und einer liebevollen Halterin.
Die Hündin zeigte schon bald ganz besondere Fähigkeiten und wer es nicht wusste, konnte es nicht ahnen,
dass Basira ohne zu sehen durchs Leben ging, besser lief.
Als Therapeutin hat sie so manchen Menschen begleitet und wir sind uns sicher,
dass sie sehr, sehr vielen Menschen fehlen wird, aber ebenso sicher,
ass Basira, von wo auch immer, ein wachsames Auge auf alle hat, die sie begleiten durfte.

 

Abschied von Peca

Völlig unerwartet und plötzlich ist Peca verstorben.
Ein Schock für die Halter, die erst vor wenigen Wochen von Sabaño Abschied nehmen mussten
Peca genoss die täglichen Spaziergänge sehr. Trotz ihrer Krankheit lief sie munter und fröhlich mit und war wie immer.
Dann war es ihr eines morgens nicht so gut, sie erbrach und dann ging alles ganz schnell.
Die Fahrt zum Tierarzt und die traurige Gewissheit, dass eine Trennung unvermeidbar ist.

Am 17.02.2007 wurde sie adoptiert, nach einem Jahr im Tierheim hatte sie ihr Glück und verständige Menschen gefunden.
Immer wieder haben uns Bilder erreicht, die uns und natürlich auch den spanischen Tierfreunden grosse Freude gemacht haben.
Die Podenca wurde geliebt und ihre Menschen hatten das nötige Podencoverständnis,
denn für einen charakterstarken Hund braucht es schon besondere Menschen.

 

Abschied von Yara

Mit 11 Jahren begann für Yara noch einmal ein ganz neuer Lebensabschnitt.
Nach vielen Jahren, von denen wir nur erahnen können, was sie durchgemacht hat,
nach 4,5 Jahren im Tierheim haben ihre Menschen sie entdeckt und die ganze Familie, Menschen und Hunde gesagt:
Yara ist herzlich willkommen.
Und die Podenca, die ihren Lebensmut verloren hatte, blühte von Tag zu Tag mehr auf.
Yara wurde lustig und unternehmungslustig,
aktiv und sie entwickelte dank ihrer Menschen auch wieder ausreichend Mut,
um ihrem Charakterkopf Raum zu geben.
Gibt es etwas Schöneres, als zu erleben, wie aus einem traumatisierten und beinah gebrochenen Hund wieder ein Hund wird,
der deutlich vermittelt, was geht und was nicht Yarageht ?
Angstfrei und immer in der Gewissheit: ich werde geliebt und umsorgt,
ich kann meinen Menschen vertrauen, auch wenn ich ‚anders‘ bin.

Nach nur 3 Jahren war es Zeit, sie gehen zu lassen, am 30.09.16.
Nur 3 Jahre – aus menschlicher Sicht.
Aus Yaras Sicht waren es sicher die drei schönsten Jahre, da sind wir uns sicher.
YaraSie hatte viel Bewegungsfreiheit, konnte jeden Sonnenstrahl nutzen und hat mit Ruhe und Klarheit ihrer Hundegruppe Orientierung gegeben.
Einem nicht mehr ganz jungen Hund 3 Jahre, pardon, es waren 3 Jahre und 2 Monate, exakt 1.183 Tage Liebe und Geborgenheit zu geben und ihm zu zeigen: jetzt fängt das Leben erst richtig an, das ist Glück – und zwar für Hund und Halter.

Jeden einzelnen Tag hat sie uns Menschen gezeigt, was innere Stärke und Durchhaltevermögen bedeuten.
Für ihre Menschen war es schwer sie gehen zu lassen, aber wir verlieren sie ja nicht wirklich, denn sie wird immer einen Platz in unserem Herzen und unserer Erinnerung behalten.
Gute Reise Yara.

 

Abschied von Chayenne

Die Galga wurde von einer Tierschutzorganisation im Tierheim abgegeben,
‚für kurze Zeit, bis man ein Zuhause gefunden hatte‘.
Aber anschließend brach der Kontakt ab, sie kümmerten sich nicht mehr und es verging Monat für Monat,
in der Chayenne im Tierheim saß und wartete.
Podenco in Not wurde auf Chayenne aufmerksam und wir übernahmen sie in unsere Obhut.
Die Hündin hatte eine vereiterte Milchleiste und die Zehen waren entzündet,
immer wieder kam es zu unklaren Schwellungen und fieberhafte Entzündungen.
Als Ursache stellten sich bald Grannen heraus, die überall in die Haut eingewachsen waren und operativ entfernt werden mussten.
Nur sehr langsam erholte sich Chayenne, so dass wir uns entschlossen, sie zu uns in Pflege zu nehmen.
Unser ‚Semmelchen‘ kam an und eroberte uns im Sauseschritt, obwohl sie sonst eher zum ruhigen, gelassenen Typus gehörte.
ChayenneEs war uns relativ bald klar, wie der Hund mit Nachnamen heißen sollte,
aber ihre Menschen wurden erst im zweiten Anlauf auf sie aufmerksam und dann war es schnell passiert.
Liebe auf den zweiten Blick sozusagen.
Chayenne hatte eine wunderbare Zeiten und wann immer sie uns besuchen kam, war es, als sei sie nie weg gewesen.
Mit großer Selbstverständlichkeit wurde sie von der Hundegruppe aufgenommen und Chayenne fühlte sich wohl.
Es war stets eine große Freude von ihr zu hören, Bilder zu sehen und mitzuerleben, was ‚Hundeparadies‘ bedeutet.
Viel Bewegung, viel Zuwendung, sehr achtsame Menschen und ein Leben mit zwei Artgenossen.
ChayenneSie wurde geschätzte 15 Jahre und hat ihre Menschen zehn Jahre begleitet.
Es fiel schwer, sie gehen zu lassen, aber auch diese schwere Entscheidung trafen sie am 10.09.2016 im Sinne von Chayenne.
Der eigene Schmerz ist groß und Chayenne wird eine Lücke hinterlassen.
Mit ihrer besonderen Art wird sie fehlen, zugleich muss uns als Halter aber auch immer das Geschenk bewusst sein,
eine so lange Zeit miteinander sein zu dürfen.
Chayenne jedenfalls wird ihre Menschen mit einem wachsamen Auge im Blick behalten,
davon sind wir überzeugt und sie wird stets ein Teil von ihnen sein.

 

Abschied von Sabaño

Sabaño eroberte schon in Spanien alle Herzen der Besucher und vor allem gehörten ihm die Sympathien der Kinder.
Er wartete einige Zeit im spanischen Tierheim, durfte dann umziehen zu seiner Pflegefamilie und
bekam dann seine Chance und fand seine Familie in der Schweiz.
Ein fröhlicher kleiner Quirl, lebenslustig, immer zum Spiel aufgelegt, neugierig, aufgeschlossen und am liebsten immer dabei.
In einem Mehrgenerationenhaushalt wurde er geliebt und verwöhnt, es gab viele Hände zum Streicheln und freie Bahn durch alle Etagen.
Am 20.03.2008 zog er ein und am 27.08.2016 ist er auf die grosse Reise gegangen,
die ihn zwar im Moment aus unseren Augen nimmt,
aber einen Platz im Herzen wird er zweifellos behalten und wer weiß, ob er seine Menschen irgendwann, irgendwie wieder begleitet.

 

Abschied von Pyra

Die Mischlingshündin wurde im Sommer 2003 am Tierheim ausgesetzt, was ihre Freundlichkeit und ihr Vertauen Menschen gegenüber in keiner Weise beeinträchtigt. Sie ging trotz ihrer Erfahrungen auf jeden freundlich zu, zeigte sich kinderfreundlich und wollte am liebsten den ganzen Tag spielen, spielen, spielen.
Im Oktober 2003 fand sie ihr Zuhause und sie hat ihre Menschen 12 Jahre und 8 Monate begleitet.
Am 01.08.16 war es Zeit Abschied zu nehmen.
Der Sonnenschein Pyra wird ihrer Familie fehlen.

 

 

Abschied von Meli

Die Mischlingshündin kam als junger Hund ins Tierheim und musste lange warten, bis sie in Spanien ihr Zuhause fand.
Meli war sehr zurückhaltend und wurde oft übersehen.
Aber dann hat sie ihre Familie gefunden und sie lernte zu vertrauen.
Viele Spaziergänge waren leinenfrei und sie hat sich eng gebunden.
Meli hatte eine glückliche Zeit bei ihren Menschen und ist am 3. August 2016 verstorben.

 

 

 

 

Abschied von Ireea

Ireea oder Ira, wie sie später gerufen wurde, ist heute verstorben.
Ihre Halter irrtümlich hatten nach dem Verlust ihrer vorherigen Hündin gesagt ‘nie wieder’, der Schmerz war einfach zu gross, aber dann kam es doch anders als gedacht und
das war für Ira GLÜCK !
Und was für ein Glück für Ireea, die kleine Cairn Terrier Mixhündin, die im Tierheim traurig war, nicht mehr essen wollte und mit neun Jahren nun nicht gerade die grossen Chancen auf ein neues Zuhause hatte.
Ireea war noch nicht ganz Zuhause angekommen, da waren alle Lebensgeister wieder erwacht.
Von wegen still und zurückhaltend, Ira zeigte gleich in den ersten 24 Stunden: ich bin da, wir machen eine neue Hausordnung.
Sie blühte auf, wurde munter, testete, ganz Terriermässig, alle Grenzen aus und –
wickelte ihre Menschen um die Pfote mit ihrem Charme.
4 Jahre, 4 Monate und 1 Tag hat sie ihre Menschen begleitet.
Sicherlich eine erfüllte und glückliche Zeit für Hund und Halter.

 

Abschied von Milo

Milo hatte zunächst in Spanien sein Zuhause. Er wurde von einer Familie als Welpe aufgenommen, er durfte dort aufwachsen und alles war in Ordnung, bis sie sich nach 2,5 Jahren entschlossen, ihn ins Tierheim zu geben – aus Zeitmangel
Für Milo war das ein echter Schock, er litt furchtbar unter der Situation , verkroch sich, liess sich nicht zum Spielen motivieren, sass lieber in einem Zwingereck und zeigte keinerlei Interesse an seinen Artgenossen. Er sass einfach nur da und verstand die Welt nicht mehr. Aber das Blatt sollte sich wenden und Milo wieder glücklich werden. Ein Ehepaar sah ihn und schrieb an PiN:
‚Milo, nur Milo soll es sein !’
Nach einigen Gesprächen, Fragebogen und der üblichen Abklärung war klar: das ist das richtige Zuhause für Milo.
Er durfte kommen sobald ein Flugpate gefunden war, nur bitte nicht an einem bestimmten Tag im September…
und es passierte natürlich genau das: Flugpate gefunden, für ebendiesen Tag !
Was tun ?
Geburtstagsfeier und geplante Reise absagen oder Milo warten lassen ?
Weder noch.
PiN Vorstand reist im Urlaub zum Flughafen, nimmt Milo in Empfang und mit ins Ferienhaus, dank der freundlichen Vermieterin war das kein Problem. Die neuen Halter sollten dann nach dem Wochenende kommen und ihren Milo in Empfang nehmen, aber die Ungeduld war einfach zu gross und so blieb Milo bei uns nicht mal 24 Stunden, dann standen sie vor der Tür. Milo
Zuhause angekommen zeigte Milo, dass er einen kleinen Charakterkopf hat und mitunter eigene Ideen. Mit Herrchen zum Joggen ? Och nein, das lassen wir erst einmal. Mit im Auto fahren ? Nein, keine Chance. Spazierengehen ? Ich nicht !
Das alles war schon bald kein Thema mehr, bis auf das Autofahren, dem konnte Milo einfach nichts Positives abgewinnen.
Milo wurde geliebt und umsorgt, auch mit (oder wegen ?) seiner kleinen Eigenheiten. Er durfte seine Menschen fast immer und überall hin begleiten und die regelmässigen Briefen zeigten uns auch noch nach vielen Jahren der Adoption: alles richtig gemacht.
Die Zuneigung war gross und ebenso gross wird sicher nun der Schmerz über den Verlust sein, denn Milo ist nach 11 Jahren in seinem Zuhause verstorben.

 

Abschied von Franz-Ferdinand

Der Langhaardackel musste bereits in seinen ersten Lebensmonaten viel durchmachen.
Seine Familie holte ihn vom Züchter und wurde dem Welpen schnell überdrüssig.
Er musste bei Wind und Wetter draussen schlafen, bekam weder eine geeignete Unterkunft, noch ausreichend zu essen.
Nein, wir sprechen nicht von Spanien, sondern von einem Dorf mitten in Deutschland.
Ferdi diente als Spielzeug für Kinder, wurde herumgezerrt und als er schliesslich einen Autounfall erlitt,
war dies nicht etwa ein Grund um die Situation zu ändern sondern ein weiterer Grund um ihn nicht zu versorgen,
– aus Zeit- und Geldmangel.
Trotz angebotener Hilfe entschloss man sich aber gegen eine Behandlung und der Halter meinte: ‚das wird schon wieder’.
Seine Halter kümmerten sich in keiner Weise um den jungen Hund und wenn, bestand die einzige Aufmerksamkeit in Misshandlung.
Dank aufmerksamer Tierfreunde konnte Ferdi nach Monaten aus seiner Situation befreit werden.
Wir haben nicht gezögert und den kleinen, zunächst verstörten Dackel in Pflege genommen.
Ferdi musste erst einmal lernen, dass nicht jede Hand, die nach ihm greift, etwas Böses will und mit viel Geduld hat er verstanden, dass so ein Hundeleben auch schöne Seiten haben kann. Er taute mehr und mehr auf, dank unserer eigenen Hunde fand er zurück ins Leben und lernte, statt zu schnappen, die Zuwendung zu geniessen.
Nach einiger Zeit fand seine Familie, bei der er geliebt und umsorgt zehn Jahre verbringen durfte.
Am 22.042016 ist er verstorben- Die Trennung ist schwer und Ferdi wird fehlen.

 

Abschied von Tawil

Der Galgorüde Tawil konnte aus einer so genannten ‚Animal Hoarding‘ Haltung befreit werden.
Er kam gemeinsam mit über dreissig anderen Hunden ins Tierheim und
seine erste Reaktion war übergroße Freude.
Wahrscheinlich war es das erste Mal in seinem Leben,
dass er spielen und toben durfte und im Freilauf mit anderen Hunden sein.
Er war nicht gewohnt satt zu werden und seine Freude darüber äußerte er deutlich.
In kürzester Zeit entwickelte er gestalterische Fähigkeiten, sprang von der Hütte aufs Dach vom Hundehaus,
holte die Dachplatten runter und es fiel ihm noch allerhand mehr ein.
Er fand sein Zuhause in Spanien und lebte gemeinsam mit Jahlee und Naima in seiner Familie.
Mangels Dachplatten hat er das Öffnen von Türen und Schränken in sein Repertoire aufgenommen. Hund muss eben erfinderisch sein.
Am 23.04.16 ist Tawil verstorben

 

Abschied von Pinta

Ganz überraschend ist Pinta am 19.03.2016 verstorben.
Sie war nicht krank, es gab keinerlei Anzeichen für den nahenden Abschied.
Sie ist friedlich eingeschlafen und lag auf ihrem Platz.
Für unsere spanischen Tierfreunde ist dies ein Schock, ebenso wie für Sie und uns.
So sehr hatten wir für Pinta gehofft, dass sie endlich ein Zuhause findet.
Wir danken ganz besonders ihrer Patin, die sie über viele Jahre treu unterstützt hat.
Gute Reise Pinta.

 

 

 

 

Abschied von Jamir

Der Galgorüde wurde im März 2011 von der Polizei in der Tierklinik abgegeben.
Er lief wochenlang mit einer dicken Kette um den Hals in einem spanischen Dorf herum bis er schliesslich eingefangen werden konnte.
Vermutet wurde, dass er bei Zigeunern gelebt hat und jagdlich nicht erfolgreich genug war,
nicht zuletzt aufgrund seines katastrophalen Allgemeinzustandes. Jamir war stark abgemagert und hatte nicht mal mehr die Kraft wegzulaufen.
Nach der Erstuntersuchung in der Klinik kam er ins Tierheim, zitterte vor lauter Angst,
rollte sich zusammen und blieb bewegungslos liegen, erschöpft.
Nach wenigen Tagen zeigte er neuen Lebensmut, wachte langsam auf und erholte sich.
Seine Angst blieb, aber zu seiner Bezugsperson im Tierheim baute er langsam Vertrauen auf.
Nach 5 Jahren im Tierheim erkrankte er plötzlich im Februar 2016 an einer fieberhaften Lungenentzündung.
In der Folge kam es zur JamirAbszess Bildung, eine Operation wurde notwendig und
ein 4-köpfiges Ärzteteam operierte Jamir am 29.02.16 über drei Stunden.
Der Zustand war sehr kritisch und bereits kurze Zeit nach der Operation wurde deutlich, dass seine Lungenfunktion nicht stabil genug war,
um ohne Beatmung zu überleben.
Die Ärzte haben schweren Herzens, gemeinsam mit unseren spanischen Tierfreunden entschieden, ihn nicht aus der Narkose aufwachen zu lassen.
Wir sind sehr traurig und können es nicht fassen.
Gute Reise Jamir.
Da wo Du sein wirst, gibt es keine Angst und keinen Schmerz.

Unseren Dank sprechen wir unseren spanischen Tierfreunden aus, die seit den frühen Morgenstunden bei ihm waren,
auch während der gesamten Operation.
Danke an ein engagiertes Ärzteteam, das alles versucht hat um Jamir zu helfen.
Danke an Jamirs Patinnen Birgit und Cornelia, die ihn so viele Jahre unterstützt haben und
danke an unsere Spender, die seine Operation ermöglicht haben.

 

Abschied von Sandokhan

Der junge Galgorüde wurde, gerade mal ein paar Tage alt, in der Mülltonne gefunden, gemeinsam mit seinem Bruder, einem Weißen Galgo.
Die beiden Jungs wurden von einer Tierschützerin mit der Flasche aufgezogen, wurden grösser, lebhafter und
Sandokhan kam dann als Pflegehund zu Podenco in Not. Es brauchte aber nicht lange und er durfte in sein endgültiges Zuhause umziehen.
Hier erwarteten ihn Hundegefährten, viel Platz zum Spielen und Toben und ein liebevoller Mensch,
der (was für ein Glück für uns) professionell mit der Kamera umgehen kann.
Sandokhan durfte 13 Jahre sein Glück genießen und immer wieder haben wir von ihm Grüsse erhalten.
Sandokhan mit lackschwarzen Fell, mit seinen Hundefreunden, langsam älter werdend.
Am 16.02.16 ist er verstorben.
Er hat sich stets seine Lebensfreude bewahrt und es ist sicher ein grosser Verlust für seinen Menschen und seine Hundegefährten.

 

ABSCHIED VON LAYO

Der Podencorüde wurde in der Nähe einer Finca gefunden, extrem ausgehungert und sehr schwach. Er hatte einen Streifschuss am Vorderlauf und Schmauchspuren an der Schnauze. Er wurde von einer Frau mit Futter versorgt und sie bot an, ihn aufzunehmen.
Nach der Behandlung in der Klinik wurde er entlassen und bereits kurze Zeit später erneut aufgenommen !
Der Grund war eine Mangelversorgung. Die Dame hatte sich einfach übernommen und konnte nicht für Layo sorgen.
So übernahm Podenco in Not den Hund in seine Obhut,
brachte ihn in einer kleinen, privaten Hundegruppe unter und dort lebte Layo bis zur Vermittlung.
Am 19.02.2006 fand er sein Zuhause und seinen Lieblingsmenschen, der aber leider einige Jahre später verstarb.
Für Layo war das sicher eine sehr schwere Zeit und auch wenn er bei der Halterin bleiben konnte, sein Mensch fehlte ihm.
Geschätzte zwölf Jahre ist er geworden und es war ein schwieriger Start,
eine schwierige Zeit in Spanien, ein bewegtes Leben in Deutschland.
Am 15.02.2016 ist Layo, fast auf den Tag genau zehn Jahre nach seiner Adoption verstorben.

 

ABSCHIED VON RUNA

Die Podenca stammt ursprünglich von einem Jäger der seine Hunde sehr schlecht gehalten hat.
Er liess die Tiere tagelang unversorgt ohne Futter und Wasser und irgendwann griff die Polizei ein und die Hunde kamen ins Tierheim.
Runa war erstaunlich freundlich Menschen gegenüber, trotz ihrer schlechten Erfahrung war sie aufgeschlossen und auch kinderfreundlich.
Sie fand am 24.09.2006 ihr Zuhause und hatte eine sehr enge und liebevolle Beziehung zu ihrem Menschen.
Neuneinhalb Jahre durfte sie erleben, was Fürsorge und Sicherheit bedeuten, neuneinhalb Jahre hat sie ihre Menschen begleitet.
Am 4. Februar 2016 ist sie gegangen.

 

 

ABSCHIED VON ANTON

Der schwarze Mischlingsrüde ist mit geschätzten 17 Jahren am 21.Januar 2016 verstorben.
Er hatte ein bewegtes Leben hinter sich mit einer unbekannten Vorgeschichte kam er ins Tierheim, fand ein Zuhause,
konnte dort aber nicht bleiben und musste nach der Trennung der Halter erneut umziehen.
Anton hat sich trotz allen Widrigkeiten im Leben sein freundliches Gemüt bewahrt und h
atte dann im fortgeschrittenen Alter noch einmal das Glück seinen Menschen zu finden.
Über Umwege kam er zu Podenco in Not und ebenso zu seiner Familie, die er sieben Jahre begleiten durfte.

 

 

 

 

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