Nayaamos Vorgeschichte
Der Galgorüde wurde in einem Holzverschlag entdeckt, in dem er eingesperrt war und lautstark auf sich aufmerksam machte. Aufmerksame Anwohner verständigten das zuständige Tierheim, das den Galgo sicherstellte und aus seinem Verschlag. Der Halter meldete sich nicht, hatte ganz offenbar kein Interesse mehr an dem Hund und wollte wohl einer Anzeige aus dem Weg gehen, die nur anonym erfolgen konnte.
Fünf Hunde, eine Reise –
von Zweifel und Skepsis zu Vertrauen
Bereits der fünfte Hund von Podenco in Not und wie jeder von ihnen ein absolut wunderbares Wesen.
Der Anfang: viele Fragen und Zweifel
Die erste Hündin von PiN.
Was es da alles für Fragen gab. Wie viele Gespräche.
Aber Hund und Menschen sollen ja auch gut zusammenpassen. Also, Augen zu und durch ?
Doch als die Hündin dann da war, wurde mir klar: Es ist mehr als das.
Es ist mehr als “es soll zusammenpassen”. Ich empfinde wirkliches Interesse, kann Fragen stellen und bekomme hilfreiche Antworten, ohne erhobenen Zeigefinger.
Die zweite Hündin – Fettnäpfchen und Geduld
Die zweite Hündin soll dazu kommen. Die Kommunikation fällt mir plötzlich schwer. Wieder viele Fragen. Ich nutze ein paar Fettnäpfchen und zwar jedes, welches mir nur annähernd in die Quere kommt.
Dennoch zeigt sich Podenco in Not als geduldig und gesprächsbereit. Hund Nummer zwei durfte anreisen. Zu dieser Hündin hat sich eine ganz besondere Beziehung entwickelt, vom ersten Blick an.
Der Rüde – ein Dream Team
Ein Rüde machte unsere Gruppe komplett. Auch er war ein echtes Goldstück und formte ein echtes Dreamteam aus uns. Sowohl im Miteinander unter den Hunden als auch unter den menschlichen Gefährten. Er war ruhig, zurückhaltend, sensibel und doch sehr präsent.
Als wir ihn unerwartet verabschieden mussten, war die Begleitung durch Frau Sauerland eine große Erleichterung und Beruhigung. Für diese Möglichkeit bin ich sehr dankbar.
Der vierte Hund – Herausforderung und Halt
Erneut kam ein Rüde zu uns. Hund Nummer vier. Anfangs eine echte Herausforderung.
Jederzeit konnte ich bei Podenco in Not anrufen. Auf jede Frage bekam ich wieder hilfreiche Tipps und Antworten. Ich fühlte mich ernst genommen. Es wurde nichts schöngeredet oder heruntergespielt.
Während seiner Krankheit habe ich engmaschig Unterstützung und Anteilnahme erfahren. Ich bin froh und dankbar, dass ich diesen Verein gefunden habe.
Auch dieser Hund wurde von Frau Sauerland auf seinem letzten Weg begleitet. Für mich ist es nicht vorstellbar, noch ein Tier ohne diese Möglichkeit gehen zu lassen. Es ist ein so wertvoller Bestandteil auf diesem sonst so schweren Weg. Das Loslassen wird mir dadurch erleichtert.
Und jetzt: Nayaamo – ein neuer Anfang
Er ist noch nicht lange da, aber schon jetzt ist abzusehen: Es wird gut, richtig gut.
Mein Fazit:
Einmal PiN, immer PiN.
Die ehrliche Begleitung, das echte Interesse und die Unterstützung in guten wie in schweren Zeiten sind unbezahlbar. Ich bin dankbar für jeden einzelnen dieser wunderbaren Hunde und für den Weg, den PiN mit mir gegangen ist.