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Yoli, Podenco enano del Hierro, geb. Februar 2004, Schulterhöhe 34 cm.

Yoli war fast erfroren als sie gefunden wurde. Sie hielt sich ausserhalb einer Finca in den spanischen Bergen auf. Die Eigentümer der Finca sind nur zeitweise dort, haben selbst zwei Tierheimhunde adoptiert und sie stellten der Hündin Futter und Wasser hin um sie anzulocken.

Als der Herr wieder zum Füttern kam, fand er Yoli zusammengerollt und vom frisch gefallenen Schnee der Nacht umgeben. Es war keine Spur zu sehen und Yoli musste die ganze Nacht eingerollt und zugeschneit dort verbracht haben. Zwanzig Zentimeter Neuschnee - sie war starr vor Kälte, liess sich ohne Widerstand mitnehmen und fand im Tierheim ein weiches und warmes Körbchen.Yoli_0706

Die Spanierin, die das Tierheim informierte heisst Yolanda und so kam Yoli zu ihrem Namen. Zunächst wartete sie einige Zeit im Tierheim und nach anfänglicher Schüchternheit entwickelte Yoli einen ausgezeichneten Appetit und ein Faible für alle Menschen mit Leckerlis und Keksen.

Irgendwann stellte sich dann die Frage: Bernhardinergewicht oder abnehmen ?

Wir entschlossen uns für letzteres und holten sie zu uns in Pflege. Yoli fand abnehmen aber blöd und Bewegung auch, also musste mit viel Geduld geübt werden. Kleinste Strecken, viel Tragen, kontrollierte Ernährung und immer wieder eine Grenze: Yolis ausgeprägte Persönlichkeit, um nicht zu sagen Dickkopf.

Yoli_0706Yolis Prioritäten: schmusen, schlafen, essen, schmusen...

Nach über einem halben Jahr war immer noch kein Zuhause in Aussicht, niemand der sich für diesen liebenswerten Hund vom Typ ‚Mozart‘ interessierte, dann war es an der zeit, die Sache selbst in die Pfote zu nehmen. Auf ihre gewohnt besonnene Art wickelte sie beim PiN Treffen erst ‚ihr‘ Kind, dann die dazugehörigen Eltern um die Pfote. Ein dritter Hund war keinsfalls geplant, aber mit der Yoli innewohnenden Hartnäckigkeit liess sie keinen Widerspruch zu und befand: das ist meine Familie.

Gewonnen hat sie schließlich und heute lebt sie als ausgesprochen aktives (!) und jagdfreudiges (!), unternehmungslustiges Familienmitglied in Bayern und ist bei jedem Spaziergang, vor allem aber bei jedem Blödsinn die Erste.

Yoli es gibt auch Hundekörbe im Haus...

es gibt auch Hundekörbe im Haus...

 

es gibt wirklich Hundekörbe

Yao bei der Ankunft im TierheimYao, Podencomix, männlich, geboren ca. Dezember 2001, Schulterhöhe 47 cm.

Auf den Podencomixrüde wurden Spaziergänger aufmerksam, die den Hund zusammengerollt im Gebüsch liegen sahen. Sie benachrichtigten das Tierheim, die sofort losfuhren und den Hund holen, aber… er wollte weder aufstehen, noch mitgehen. Statt dessen reagierte er voller Angst und zitterte, knurrte und liess sich erst nach geduldigem Zureden und Erklären davon überzeugen, dass er hier nicht bleiben konnte. Yao, wie wir ihn genannt haben, hörte yaoaufmerksam zu und: ließ sich anleinen.

Yao war abgemagert, die Haut voller Parasiten und er verhielt sich zunächst einmal abwartend, zurückhaltend, misstrauisch und fand Menschen nicht sehr vertrauenswürdig. Aber dank der freiwilligen Helfer, die sich Zeit nehmen um den Tieren ruhig und liebevoll zu begegnen hat auch Yao gelernt wieder zu vertrauen.

Als dann eine Anfrage für ihn kam, wurden unsere Spanier nicht müde mit Yao zu üben, Spaziergänge an Halsband und Geschirr, langsam wurde er sicherer und nach dem üblichen Adoptionsablauf, d.h. Fragebogen, Vorbesuch und Gesprächen stand fest: Yao wird Zuhause erwartet.

Nach einigen Monaten im nZuhauseeuen Zuhause sieht man schon deutliche Veränderungen, er entwickelt neue Lebensfreude, bewegt sich viel und gern, mit seinen Menschen und seiner Gefährtin Kendra. Die zwei erschnüffeln den Garten und liegen zusammen im Hundekorb, Yao macht seinen Menschen viel Freude und sie wiederum uns, dadurch das sie immer wieder Bilder schicken und uns an ihrer Freude teilhaben lassen.

Wir können es nicht oft genug erwähnen: die Bilder und die Briefe aus dem neuen Zuhause sind die Motivation um im Alltag und angesichts der vielen Notfälle nicht zu verzweifeln. Yao, ein Hund in sehr schlechtem Zustand, der sein Vertrauen in Menschen verloren hatte, findet im Alter von neun Jahren sein Glück und das sind die kleinen Freuden, die unsere spanischen Tierfreunde und uns motivieren: weitermachen..

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