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Tierschutz mit Verantwortung 
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Vorsicht: Tierschutz ! oder: was kommt nach dem ‘Retten’ ? (Ausschnitte aus den täglichen Mails und Telefonaten)
- Mail an PiN von Organisation XY mit der Bitte, einen Hund für sie zu vermitteln: ‘Wir kümmern uns um um Bullis, Greyhound und Galgos. Vor einigen Wochen bekamen wir aus Spanien einen kleinen Welpen, sie hatten uns diesen als Überraschungsei mit zu einer Galga in die Flugbox gesetzt.’ Können Sie den für uns vermitteln ?Kleine ist ein Podenco oder auch ein Podencomix.
- Podenco aus Lanzarote. Gerettet und nach Deutschland geflogen, erste Station Familie, gibt ihn wieder ab. Zweites Zuhause, auch nicht von Dauer. Drittes Zuhause, leider auch kein Lebensplatz. Tierheim. Warten. Viertes Zuhause, Glück gehabt.
- Galgohündin aus Mittelspanien. Vermittelt an eine junge Frau die den Hund später in der Zeitung inseriert - Abgabe zurück an die Organisation ? Nein, die interessiert sich nicht mehr für den Hund.
- Podenco aus Mallorca wird vermittelt an Frau in Bayern. Vorbesuch ? Nein ! Hund ist nach vier Wochen immer noch nicht ‘passend’ und wird wieder abgegeben, diesmal mit Aufschlag auf die Abgabespende, weil sie ja schließlich auch Unkosten hatte ! Hund kam krank und mit Lungenentzündung, wird mehrfach die Woche zehn Stunden sich selbst überlassen, weil Halterin berufstätig. Ob das der Sinn des Rettens war ?
- Tierschützerin an der Costa Blanca sucht Pflegeplatz für ihre Hunde. Vorbesuch der Pflegestelle ? Nein ! Hunde schicken ! Am Liebsten zu zweit in einer Box, damit dem Hund unterwegs nicht so langweilig ist. Pflegestelle ahnt nicht, was auf sie zukommt - Überraschung !
- Anfrage in einem Tierheim, welches regelmässig Hunde von der Costa Blanca aufnimmt: junger Mensch sucht jungen Hund, kein Jagdtrieb bitte weil Hund immer mit und frei laufen soll. Tierheim in NRW empfiehlt: einen Husky Podenco. Jagdtrieb mal Jagdtrieb ergibt kein Jagdtrieb ? Junger Mensch unglücklich, Hund unglücklich. Hund nicht getestet, Impfung fraglich. Hund sucht neues Zuhause.
- Eine Dame meldet sich bei einer Tierhilfsorganisation, sie hat Interesse an einem Podenco, ist aber leider arbeitslos und finanziell sieht es nicht gut aus. Tierhilfsorganisation vermittelt kurzerhand zwei Podencos, weil die Dame ja so viel Zeit hat. Leider gibt es unerwartete Probleme mit dem Hund, die Dame kommt finanziell in arge Bedrängnis, Hund wird immer schwieriger, Hund wird geschlagen, aber auch geliebt, weshalb sie sie definitiv nicht wieder abgeben möchte. Was macht Tierhilfsorganisation ? Bietet einen Hundetrainer an, der nach drei Tagen den Hund erzogen hat.... Ende der Hilfe. Ob sich das die Tierschützer in Spanien so vorgestellt hatten ?
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Lona - Geschichte einer Podenca
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Passion - die Geschichte einer Podenca
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‘eine echte Rarität’ ... nein, bei dieser Anzeige handelt es sich nicht um ein antikes Möbelstück, sondern um einen Galgo ! In der Anzeige heisst es tatsächlich “.......ein echter Galgo español - eine in Spanien beheimatete Windhundrasse, bei uns eine echte Rarität ! “
Wir meinen, dass diese Formulierung absolut Geschmack- und respektlos dem Tier gegenüber ist. .............. Anmerkung 20.06.2004: das Inserat wurde entfernt !
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