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SANTOSH, ehemals Tiziano hat seine Menschen gefunden.
Der Podencorüde Santosh wurde als ‚Tiziano‘ bei PiN vorgestellt und eigentlich dachten wir, findet er bald sein Zuhause, aber – es blieb still. Keine adäquate Anfrage und er musste warten und warten. Die Zeit drängte, denn Santosh war in der Perrera und sein Tötungstermin stand bereits fest !
Nach 21 Tagen Wartezeit wäre es soweit gewesen. Aber gemeinsam mit den spanischen Tierschützern konnten wir erreichen, dass er nicht eingeschläfert wurde, sondern eine Chance bekam auf sein neues Zuhause.
Die Wartezeit war lang, aber heute lebt er zufrieden mit seinen Mithunden (Podencomixe) und geniesst das neue Leben. Er hat ziemliche Flausen im Kopf und kommt immer wieder mal auf gestalterische Ideen, die Wohnungseinrichtung betreffend. Aber Frauchen hat nicht nur viel Geduld, sondern liebt ihren verspielten und albernen Santosh sehr und sieht ihm all seine kleinen und grossen Nagetiertätigkeiten nach.
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TEYMOY –Zuhause gefunden !
Sooo lange musste er warten, aber am 23. Juli 2005 war sein grosser Tag – der Tag der Reise, dass heisst - eigentlich...
wurde der Podencomischlingsrüde Teymoy schon am 22. Juli erwartet nur er hat einfach den Flieger verpasst und zwar mitsamt seiner Flugpatin !
Was tun ? Die Tierheimleitung verzweifelt, Flugpatin konsterniert, die neuen Halter waren sich nicht sicher ob sie lachen oder weinen sollten – nur Teymoy blieb gaaaanz ruhig zumal er in den Genuss der Privatunterkunft kam. Leckeres Essen, viele Streicheleinheiten und den Zwinger gegen die Wohnung getauscht, wo war also das Problem ?!
Erfreulicherweise konnte umgebucht werden und so flogen die zwei (Flugpatin und Teymoy) einen Tag später. Das kann einen Teymoy nicht erschüttern, nach dem was er schon alles erlebt hat...
Teymoy wurde im Sommer 2003 auf der Strasse aufgegriffen, völlig ausgehungert und fast verdurstet. Er lief Passanten hinterher in der Hoffnung auf Futter, wurde aber ständig verscheucht. Teymoy trug weder einen Chip noch ein Halsband, einer der vielen ausgesetzten Hunde, die irgendwann entweder eingefangen in einer Perrera landen oder vom Auto überfahren werden bis auf einige Ausnahmen, die wie Teymoy das Glück haben an Tierfreunde zu geraten, die sich um ihn kümmern.
Diese nahmen ihn mit, brachten ihn ins Tierheim und dort wartet er auf seinen Lebensplatz.
Teymoy zeigte sich als freundlicher Hund, etwas schüchtern, aber bei zweihundert Hunden wurde er immer wieder übersehen.
Auch auf den Seiten von PiN fand er nicht gleich seine Menschen, erst nach Monaten geduldigen Wartens kam eine Anfrage und es war nicht EINE sondern zweifelsfrei SEINE Anfrage. Teymoy oder keiner !
Am 23. Juli kam er dann endlich an und Teymoy war einfach vom ersten Augenblick an Zuhause. Schüchtern ? Wer ? Teymoy nicht ! Angst vor grossen Hunden ? Wer ? Teymoy nicht ! Treppen kennt er nicht ? Doch, geht er sofort rauf. Teymoy kam, sah und siegte. Er schloss Herrchen und Frauchen sofort ins Herz, findet sein neues Leben sehr interessant, war nicht einen Moment zurückhaltend und die Zuneigung beruht auf Gegenseitigkeit.
Zuhause und wie !!
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Die schwarze Labradormischlingshündin Chica wurde 2003 in Spanien geboren und zwei Jahre später als Fundhündin aufgenommen. Sie war sehr, sehr ängstlich, liess sich überhaupt nicht anfassen und der Belgier, die Chica und eine weitere Hündin fand und bei sich aufnahm, wollte die Hunde nicht in das örtliche Tierheim bringen sondern suchte nach einer besseren Unterbringungsmöglichkeit, die sich dann auch fand, in einer kleineren Auffangstation mit der Podenco in Not eng zusammen arbeitete.
Als die zwei Hunde abgeholt wurden war sehr viel Geduld und Zeit nötig, bis man sie ‚überreden’ konnte, mitzukommen. Nach intensiver Beschäftigung mit Chica lernte sie aber dann doch nach einigen Wochen, dass sie nichts zu fürchten hatte. Dennoch traute sie dem Frieden noch nicht ganz, blieb zwar ruhig stehen beim Streicheln, nahm von sich aus aber keinen Kontakt auf.
Einen Monat später taute sie dann auf, war sozial zu anderen Hunden und freundlich zu Menschen und wurde langsam etwas anlehnungsbedürftiger, im wahrsten Sinne des Wortes... sie lehnt sich mit ganzem Gewicht an einen Menschen mit dem Effekt, dass Mensch nicht mehr weg kann, weil Hund ja sonst umfällt und dann wird sie gestreichelt. Diese Technik ist neu und hat sich bewährt ! Chica lebt heute in Bayern. Ihre Menschen hatten die Seiten von Podenco in Not schon sehr lange verfolgt, es gab im Laufe der Zeit viele nette Hunde, aber bei keinem machte es ‚click – das ist er’. Bis auf Chica ! Gesehen, verliebt – das ist sie !
Als wir sie gemeinsam mit den neuen menschlichen Lebenspartnern in München in Empfang nahmen war von Zurückhaltung bei Chica nicht mehr viel zu spüren. Sie sah ihr Frauchen und verhielt sich so, als würde sie endlich nach einer langen Reise abgeholt – von den Menschen, die ihr vertraut waren.
Auch Herrchen gegenüber keine Spur von Scheu und beim Nachhausekommen gab es dann ein Wiedersehen, welches für Chica ziemlich unerwartet war: mit Nena und Luna, den Hunden, mit denen sie auch in Spanien schon im Tierheim zusammengelebt hatte.
Heute gibt es gemeinsame Spaziergänge und Ausritte. Chica ist ein guter Familien- und Reitbegleithund geworden, ein Partner auf vier Pfoten, der immer dabei ist.
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Raspa - Zuhause gefunden am 11.02.2005
Raspa, geb. ca. Februar 2003, Mischlingshündin, (Podenco x Galgo ?) Schulterhöhe 57 cm, Gewicht 22 kg, reist entwurmt, geimpft, 4-fach negativ auf Mittelmeerkrankheiten getestet und kastriert in ihr neues Zuhause.
Raspa wurde im November 2003 an einem sehr kalten und regnerischen Tag von einer Tierpflegerin des Tierheimes entdeckt, Die Hündin lief umher, war sehr abgemagert, auf der Suche nach Nahrung und – hatte Angst vor Menschen. Die Tierfreundin versuchte Tag für Tag ihr Glück an die Hündin heranzukommen und musste mit ansehen, wie immer mehr abmagerte.
Schließlich gelang es Raspa (und ihren Bruder) anzulocken, sie mit ins Tierheim zu nehmen und sie zu versorgen. Raspa heisst auf spanisch ‚Gräte’ und so sah sie auch aus...
Soweit, auszugsweise, der Text mit dem Raspa bei PiN vorgestellt wurde. Und dann warteten wir auf ein Zuhause, auf die richtigen Menschen, auf Raspas Lebensplatz, aber – Raspa wurde irgendwie nicht wahrgenommen, zumal sie ein grosses Handicap hatte – scheu und mit einer grossen Portion Angst vor allem. Eine zurückhaltende und beinah schon unscheinbare Hündin, also: warten, warten, warten. Und dann endlich die richtige Anfrage. Nach Vorbesuch und vielen Gesprächen war klar: das sind Raspas Menschen, geduldig, liebevoll, mit Kindern (was für Raspa ganz wichtig ist) und vor allem – verliebt in diesen Hund.
Am 11.02.2005 war es dann soweit, Raspa durfte nach Hause fliegen und nun lassen wir Familie Raspa erzählen:
Seit zwei Tagen ist sie bei uns. Vom ersten Moment an hatte unsere ganze Familie Raspa ins Herz geschlossen. Sie ist ein außergewöhnlich schöner und interessanter Hund, auch wenn das auf den beigefügten Aufnahmen nicht so zum Vorschein kommt, aber wie macht man gute Photos unter einem schlecht beleuchteten Küchentisch ?!
Das Abholen am Flughafen Düsseldorf klappte wie am Schnürchen, und nach einer knappen Stunde kamen wir zu Hause an. Der erste Raum, den Raspa in ihrem neuen Zuhause erkundete, war die Küche; das reichte ihrer Meinung nach auch völlig, war sie doch mit Transport, Flug, Autofahrt und fremden Menschen völlig bedient.
Folgerichtig beschloss sie, dass unter dem Küchentisch von nun an ihr Platz wäre, denn da kommen die fremden Menschen nicht so leicht heran.
Die ersten beiden Tage verhielt sie sich nur scheu, angstvoll und außerordentlich verunsichert. Sie ließ sich anfassen aber es war ihr anzusehen, dass sie zunächst nichts Gutes erwartete. Sie fraß schnell, allerdings trank sie nicht - und sie hielt ein. Um nichts in der Welt wollte Raspa Ihren Platz unter dem Küchentisch verlassen und so beginnt zu jedem Spaziergang das gleiche Ritual, das Rufen, das Locken, dann ein Schieben und ein Ziehen, bis ihre Pfoten die Decke, die wir Ihr hingelegt haben verlassen müssen. Dann fügt sie sich in Ihr Schicksal und geht mit.
Draussen dominiert wieder nur Angst und die fremden Geräusche und Menschen lösen sofort ihren Fluchtinstinkt aus: ich will nach Ha use unter meinen Tisch !
An das übliche Geschäft ist bei den Spaziergängen nicht zu denken, sie ist zu aufgeregt und außerdem die Leine nicht gewohnt, egal ob Schleppleine oder Laufleine. So hat es bis heute morgen gedauert bis wir uns trauten, sie ohne direkte Beobachtung in unseren Garten zu lassen. Da endlich fand sie die Ruhe und es ist nicht klar, wer erleichterter war, wir oder sie.
Seit gestern fasst sie zunehmend Vertrauen, zu den Kindern ist sie freundlich, wenngleich zurückhaltend, meine Frau hat sie bereits ins Herz geschlossen und freut sich sichtlich und hörbar wenn sie in die Küche kommt. Zu mir hat sie noch etwas weniger Vertrauen, sie lässt sich anfassen aber die Erleichterung, wenn es ohne Schläge vorbei ist, die ist ihr anzumerken. Das kenne ich von unserem alten Hund, der aus Griechenland kam; Männer sind die eigentlich gefährlichen Menschen. Daher weiß ich auch, dass Raspa bei mir etwas mehr Zeit brauchen wird.
Wir sind sehr zuversichtlich, dass Raspa ein selbstbewusster, freundlicher Hund wird und irgendwann auch das prachtvolle Körbchen und das eigene Sofa im Schlafzimmer entdecken wird.
Raspa... Glück gehabt !!
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