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GLÜCK GEHABT !!
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Ausnahmen bestätigen die Regel....
Regel: wir setzen uns für die medizinische Versorgung der Podencos und Galgos ein.
Ausnahme: Taquim.
Anwohner alarmierten am 06.06.09 den Tierschutz, dass in einem Park eine verletzte Katze sitze, ob sich jemand kümmern könnte. Sie brachten den Kater in die Tierklinik und nach einer ersten Untersuchung war klar: Taquims linkes Auge war so schwer verletzt, dass es entfernt werden musste.
Sicher wäre es für viele Tierheime allein aus Kostengründen klar gewesen, den Kater einschläfern zu lassen, aber unsere Kooperationspartner sahen das nicht als Option und liessen ihn operieren. Als wir davon erfuhren, haben wir spontan unsere Hilfe zugesagt und denken: das muss einfach unterstützt werden !
Taquim hat sich seinen Namen selbst gewählt.
Er war sehr angeschlagen, wollte kaum etwas essen und nur schlafen, schlafen, schlafen.
Ein besonderes Lebewesen mit einem besonderen Namen suchte sein (besonderes) Zuhause und das fand er auch !
Er durfte reisen und lebt nun, gemeinsam mit seinem Katergefährten in sicherer und noch dazu idyllyscher Umgebung. Die zwei Kater verstehen sich sehr gut, ebenso werden die Hunde toleriert und Taquim geniesst sein neues Leben.
Natürlich hatte er selbst ein Mitspracherecht, denn ein neues Zuhause bei einem bereits vorhandene, gestandenen Kater und zwei Jagdhunden - da muss man schon die Hauptperson mit einbinden.
Taquim sah kein Problem, zog um, es gibt kein Problem.
Nach drei Tagen des Beobachtens erkundet er nun seine neue Welt und wird immer aufgeweckter.
Danke an alle, die mit ihrer Spende dazu beigetragen haben dass wir die Klinik- und Behandlungskosten übernehmen konnten und danke an die neue Familie, die Taquim liebevoll aufgenommen haben.
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Tania, Galgo español, geb. ca. 07.05.2005. 
Tania ist eine kleine Galga die ursprünglich bei Zigeunern gelebt hat. Leider ist es so, dass dort immer wieder neue Hunde angeschafft, ausgesetzt, angeschafft werden.
Junge kommen, alte Hunde gehen, manchmal ins Tierheim, manchmal auch nur auf die Strasse. Die Tiere werden nicht gut behandelt und auch Tania war völlig ausgehungert, als man sie fand.
Durch Zufall entdeckten sie Kinder beim Spielen, Tania sass in einem Gebüsch, an der gleichen Stelle hatten man wenige Tage zuvor bereits einen anderen Welpen gefunden. Da es sich um sehr ödes Gelände, weit ausserhalb der Stadt handelt, war es absolutes Glück, dass die Kinder ‚Abenteuer’ spielten und dabei auch dort vorbeikamen.
Tania erholte sich rasch bei guter Ernährung und viel Ruhe, zeigte sich als lebhafte, verspielte und freundliche Hündin. Ihr Zuhause fand Tania in der Schweiz, aber kurz vor der Reise war sie noch für eine Überraschung gut, weil sie sich unbedingt noch ein Bein brechen musste ! Wie das passieren konnte, weiss nur Tania. Als morgens ihre Betreuerinnen ins Tierheim kamen, hump elte sie und die sofortige Vorstellung in der Tierklinik ergab: Fraktur, aber unkompliziert.
Mittlerweile ist sie Zuhause und sie hat richtig Schwung in die Familie gebracht. Nichts ist vor ihr und ihrer Neugier sicher, alles wird untersucht und soweit nicht festgeschraubt – kann es Tania gebrauchen. Ihre neue Familie weiss sich aber gut mit ihr zu beschäftigen und im Kreise von Zweibeinern und verschiedenen, windhundigen Vierbeinern ist sie die kleine Prinzessin.
Als Empfangskomitee wartete in Zürich am Flughafen die neue Familie und der PiN Vorstand. Tania konnte das aber nicht beeindrucken, sie fand: es reicht, ich will raus aus der Box und zwar sofort und diesen Wunsch äusserte sie auch lautstark...
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Nubita haben wir diese kleine Podenga genannt, Nubita, das heisst: Wölkchen und mehr war sie auch anfangs nicht... sehr viel Angst und total verschüchtert.
Nubita sollte eingeschläfert werden. Der Jäger fand, dass die 18 Monate alte Hündin nicht taugt zum Jagen. Beim Tierarzt traf er dann aber auch eine couragierte Tierfreundin, die nicht lange zögerte und Nubita mitnahm.
Zwischenzeitlich ist der grösste Teil der Angst und Unsicherheit vergessen, dank ihren neuen Menschen, die sich sehr um Nubita bemühen und ihr vor allem alle Zeit der Welt lassen um sich einzuleben.
Aus der ängstlichen Nubita ist eine kleine Persönlichkeit geworden. Ihr bester Freund heisst Danito und er geht mit ihr durch dick und dünn, verteidigt sie und passt sehr genau auf, wer in ihre Nähe kommt.
Nubita geniesst offensichtlich die neue Stellung, tastet sich vorsichtig an Danitos Seite in unbekanntes Terrain und geht forsch los wenn sie sich auskennt... beim Anblick eines Hasens zum Beispiel.
Wenn sie einen Hasen sieht holt sie Luft und veranstaltet ein Jagdgeheul als gelte es eine ganze Meute zusammen zu rufen.
Sie liebt wilde Rennspiele und hat sogar schon gelernt, alles was man auf einem Spaziergang findet schnell zu Frauchen zu bringen, die macht tolle Tauschgeschäfte, toter Vogel gegen Leckerli zum Beispiel !
Die neuen Halter verwöhnen uns sehr mit stets aktuellen Bildern und es ist schon ein umfangreiches Archiv entstanden, was uns viel Freude macht.

Nubita hat ihr Zuhause gefunden und dass sie glücklich ist, das ist unschwer zu sehen !
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GIACOMO, Podencorüde, Schulterhöhe 63 cm mit wachsender Tendenz....
Giacomos Geschichte ist eigentlich eine sehr traurige (aber mit Happy End).
Er wurde, wie sich im Nachhinein herausstellte, von einem anderen Verein sehr unbedacht vermittelt. Die ‚Tierschützerin’ hat sich weder vorher für die Situation der neuen Halter interessiert noch nachher. Giacomo kam ungetestet und nur notdürftig geimpft, weder gechipt noch entsprechend vorbereitet.
Die Situation der Halterin war dann nach einigen Monaten so, dass sie den Hund nicht mehr behalten konnte / wollte und ihn an einen Bekannten abgab, der wiederum einen Hund hatte und dessen Familie mit einem zweiten Hund nicht einverstanden war. Giacomo hatte es dort sicherlich gut, aber es war eben kein dauerhaftes Zuhause und als es nicht mehr möglich war ihn zu behalten, sprach man uns an und erzählte eine Geschichte vom ausgesetzten und gefundenen Hund....
Giacomo sei an der Autobahn angebunden gefunden worden und man habe ihn nur notfallmässig aufgenommen.
Natürlich waren wir froh, dass dem jungen Rüden zumindest das Tierheim oder eine weitere Verschiebung erspart blieb, aber dennoch ist und bleibt es unverantwortlich von der so genannten Tierschützerin, dass sie weder nachfragte noch sich für das weitere Schicksal interessierte.
Giacomo kam zu PiN kurzfristig in Pflege, er wurde geimpft, gechipt, getestet und - er fand seine Menschen und das Zuhause war für ihn sozusagen massgeschneidert ! Seine neuen Halter haben über ein Jahr auf ihren Hund gewartet, fuhren dann 700 Kilometer um ihn zu sehen und haben in Giacomo ihren Traum gefunden.
Das kleine Schlitzohr zeigte sich bei Ankunft seiner Leute von der Sonnenseite. Charmant und anschmiegsam sass er bei Herrchen oder Frauchen auf dem Sofa, als hätte er nie etwas anderes getan. Er ging mit uns gemeinsam in ein Restaurant, verhielt sich dort ebenso vorbildlich wie in allen anderen Lebenssituationen. Wildfang ? Wer sagt denn so was ????????
Seit Giacomos eingezogen ist hat sich vieles verändert, das Gemüsebeet wird regelmässig (auch an Wintertagen) auf erntefähige Pflanzen untersucht, der Bürostuhl muss von Herrchen immer wieder neu erobert werden, Kuscheln ersetzt frühere Fernsehabende, Kontakte werden rasch geknüpft durch Kontaktaufnahme seitens Giacomo, Frauchen freut sich, dass Herrchen den Computer kaum noch wahrnimmt und PiN freut sich mit Giacomo, der seinen Weg ins Glück gefunden hat. Zwar über einen Umweg, aber gefunden !
Im Nachhinein stellte sich dann aufgrund verschiedener Zufälle die wahre Geschichte von Giacomo heraus. Natürlich sind wir über solche Vorgehensweisen ausserordentlich unglücklich, denn leider entspricht diese Arbeitsweise dem normalen Vermittlungsablauf dieses Vereines, wie andere Beispiele zeigen. Für Giacomo ging die Geschichte gut aus aber es bleibt die Frage: was wird aus anderen, ungewollten und überflüssig gewordenen Podencos, die in Deutschland eine scheinbare Chance bekommen ? Die Tierschützer in Spanien ahnen oftmals nicht, dass die Odyssee der Hunde nicht an der deutschen Grenze aufhört, sondern beginnt.
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