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noch in SpanienSCOTTY. Ein Kater - stimmt, aber ein ganz besonderer.

Irgendwie musst er ja besonders sein, sonst hätte er nicht den Weg über PiN gefunden, dieser Verein heisst schliesslich PODENCO in Not, aber manchmal hat eben auch ein Nicht-Podenco Glück und findet dasselbe in Deutschland.

Scotty hat eine ganz besondere Beziehung zu Schottland, genau wie seine Halterin. Scotty hiess auch vorher schon ‘der Schotte’, allerdings auf Spanisch. Zwecks leicZuhause !hterer Aussprache nun also Scotty.

Und er kam, sah und siegte. Wickelt die Katzendame ebenso um die Pfote wie die Halterin, hat den Bananenbaum für sich entdeckt, allerdings nicht nur als Ruheoase, sondern auch... nun ja, das lernt er.

Das Geruchsoel verfehlte seine Wirkung, statt dessen riecht Scotty nun genau so wie der Bananenbaum.

Ein kleiner Witzbold, ein Charmeur und einfach rundherum eine gelungene Adoption.

ScottyMensch glücklich

Katzenmädchen zufrieden

PiN glücklich

Scotty zweifellos sehr zufrieden !

SUYA, Galgo español, weiblich, braun schwarz gestromt, Schulterhöhe 63 cm, geb. ca. November 2003.

Die Galga wurde ausgesetzt in einem spanischen Dorf gefunden. Sie wurde von einem Mann aufgenommen der selbst mehrere Jagdhunde hat, der die Hündin zwar fütterte, aber sie nicht behalten konnte.

Der Spanier war besorgt um die Galga und fragte im Tierheim, ob sie versorgt oder getötet würde. Im Falle der Tötung hätte er doch lieber selbst nach einer Möglichkeit für Suya gesucht. Aber natürlich konnte man ihn beruhigen, sie wurde gut versorgt und konnte sich im Tierheim erholen.

Suya war zunächst etwas ängstlich hat aber gelernt, dass ihr nichts geschieht. Sie zeigte sich als freundliche Hündin, sanft und eher ruhig. Mit Katzen hat sie kein Problem, sie fand die zusätzliche Portion Leckerlis für gutes Benehmen viel interessanter.

Ihr linkes Ohr ist eingerissen, hier wurde wohl die Ohrmarke gewaltsam entfernt um eine spätere Identifikation unmöglich zu machen.

Nach einigen Monaten durfte Suya dann auf einen Pflegeplatz nach Deutschland. Der Grund war, dass sie mit der Tierheimsituation nicht zurecht kam, sie verlor an Gewicht, liess sich lieber streicheln als zu fressen und fand, wenn einer sie vom Napf wegdrängt, ist das auch in Ordnung. In ihrer Pflegefamilie ist sie sehr anhänglich, neugierig und sehr lernfreudig. Einmal Sessel – immer Sessel.

Unser Wunsch, dass sie bald ein gutes Zuhause finden möge, sollte sich selbstständig machen...

Ein wirklich gutes Zuhause war in Aussicht, bei einem PiN Mitglied. Alles schien perfekt, die Menschen, die Zuwendung, viel Bewegung, immer dabei - aber Suya befand: ich gehe nicht mit.

Wir haben nach langem Überlegen und intensiven Diskussionen Suyas Antrag statt gegeben und sie bleibt nun in unserer  Obhut.

Manchmal kommt es eben anders, als Mensch denkt und plant.

SuyaAugust2010_03 Suya und Amara

EIGENTLICH WAR DAS NICHT GEPLANT

EIGENTLICH ....

TATSACHE IST, dass Amara sehr viel Vertrauen aufgebaut hat und dass es undenkbar scheint, dieses Vertrauen zu enttäuschen. Das würde aber unweigerlich geschehen, wenn sie nun noch einmal den Platz wechseln sollte. Sie ist sehr sensibel, hat viele ihrer Ängste überwunden, die körperlichen Wunden sind verheilt, die Beziehung zu ihren Mithunden ist von Vertrauen geprägt und .....

... die Bilder sprechen für sich. Amara und Suya - ein Team.

Amara wurde als Fundhund im Tierheim aufgenommen. Sie war wochenlang herumgeirrt, liess sich aber aufgrund ihrer grossen Ängste nicht einfangen.
Es war viel Geduld nötig und erst als sie entkräftet war, gelang die Einfangaktion.
Amara hatte zwischenzeitlich Erfrierungen und war stark abgemagert. Die Zeit draussen und die extreme Kälte haben ihr stark zugesetzt. Sie hat alte AmaraNarben, Wunden und zahlreiche Verletzungen.   
Zurückhaltend und schreckhaft zog sie es vor sich unter einer Decke zu verkriechen, hatte kein Interesse an ihren Artgenossen oder gar an Bewegung im Freilauf. Sie lag nur noch zusammengerollt und wollte im wahrsten Sinne des Wortes nichts hören und sehen. 
Es kam immer wieder mal zu kleinen und auch grossen Konflikten weil sie dem Leben im Tierheim, der grossen Hundegruppe nicht gewachsen war. 
Amara wurde zum Notfall und wir entschlossen uns sie nach Deutschland zu holen. 
Wir bedanken uns bei wuffig! für die Halsbandspende !Die zahlreichen Wunden und Narben zeugen von ihrem bisherigen Leben, von Auseinandersetzungen und Misshandlungen.

amaraAmara war zunächst sehr verunsichert und schreckhaft, zuckt zusammen bei vielen Bewegungen und rechnet mit der negativen Reaktion von Menschen.

Dann die ersten mutigen Schritte in Richtung Sofa. Vorsichtig hinaufgeklettert, abwarten - keiner sagt was, dann scheint das also in Ordnung zu sein ? Zusammengerollt und sehr zufrieden liegt sie heute in der Sonne.  Nach anfänglichen Meinungsverschiedenheiten (Thema Katze, kleine Hunde) lernt sie sAmarachnell und fasst von Tag zu Tag mehr Vertrauen.

Sie lernt.... überwindet viele Ängste, vertraut ihren Menschen und ist nun auch berufstätig als Seminarbegleithund.

Amara hat durchaus Freude an der Bewegung, aber draussen findet sie immer noch alles ein wenig beängstigend, so viele Geräusche und Eindrücke. Im Haus ist sie sehr zufrieden, sozial zu ihren Mithunden, Katzenfreundlich und  am Liebsten hat sie es, wenn alles so ist, wie sie es kennt. Kleinste Veränderungen verunsichern sie und sie muss langsam und geduldig an etwas Neues gewöhnt werden. Amara ist eine wunderbare Galga, die ohne Zweifel viel erlebt hat, sicher mit Menschen nichts Gutes, dennoch ist ihr die menschliche Nähe sehr wichtig und Streicheln steht ganz oben in der Rangliste der Dinge, die ihr gefallen.

Es ist nicht nur beeindruckend, es ist berührend wie viel Vertrauen uns ein Lebewesen mit solchen Vorerfahrungen schenkt.

Glück ist, wenn sie albern ist, im Garten rennt, ‚lacht‘, mit Suya spielt, mutig wird, wenn ihr etwas Angst macht Schutz bei uns sucht, ins Auto einsteigt, sich freut wenn sie die Leine sieht und nicht mehr davonrennt, uns beim Seminar begleitet und selbst in einem Vortrag mit sehr vielen Menschen nur Augen für einen Menschen und natürlich Suya hat.
Herzlich Willkommen Amara.

Wie sagte eine Freundin ? 'Schön, dass sie bleiben kann, wo sie längst Zuhause ist.'

 

Subha verletzt gefundenSubha wurde von der Polizei am Strassenrand aufgefunden. Sie hatte eine blutverkrustete Wunde am Vorderlauf, wahrscheinlich eine Bissverletzung. Sie kam ins Tierheim und einige Monate später fand Subha ein Zuhause in Spanien. Sie wurde liebevoll in die Familie aufgenommen, aber Subha entlief. Der Halterin war die Leine aus der Hand gefallen und Subha nutzte ihre Chance zur Flucht. Nicht, dass sie dort nicht gut gehalten wurde, aber sie war einfach nicht zufrieden mit dem Leben was ihr geboten wurde.

Sie konnte wieder eingefangen werden und – entlief erneut. Der Sofaplatz allein machte sie nicht glücklich, sie wollte mehr Bewegung, dabei sein, etwas erleben, vielleicht auch mit Artgenossen sein.  So entschlossen sich die Tierschützer den Hund wieder aufzunehmen und Subha kam erneut ins Tierheim.

Eigentlich eine ganz unproblematische Hündin, aber dennoch, sie musste lange warten, bis ihr Mensch sie entdeckte und sie umziehen durfte.

Heute lebt sie gemeinsam mit Ela in ihrem Zuhause und die beiden verstehen sich prima. Ela ist sicher durch die neue Aufgabe nochmal ein Stück gewachsen, jedenfalls nimmt sie ihre erzieherischen Pflichten sehr ernst und weist Subha durchaus in ihre Grenzen.

Subha und ElaSubha ist heute ein richtiger Glückspilz, sie musste sich ihr neues Zuhause zwar hart erarbeiten und es gab die in oder andere Hürde, letztlich zählt aber nur das Ergebnis: Hund glücklich, Halter glücklich, PiN glücklich.

Unsere spanischen Kooperationspartner haben wieder einmal ganze Arbeit geleistet, es war gut und richtig, sie zurück zu nehmen und die Bilder aus dem neuen Zuhause lassen sicher daran keine Zweifel. Danke nach Spanien.

 

Sotiño
SugusDieser kleine Mischlingsrüde sass mitten in der Nacht mutterseelenallein auf einer Strasse, wurde von der Polizei dort aufgelesen und am Morgen fanden die Tierheimmitarbeiter den Hund zwischen den beiden Eingangstoren des Tierheimes, wo man ihn abgesetzt hatte.
Niemand meldete ihn als vermisst, niemand fragte nach ihm und so blieb er im Tierheim und wartete auf seine Chance. Und die sollte schon sehr bald kommen.
Kaum hatten wir ihn auf der Homepage vorgestellt war es auch schon passiert: Liebe auf den ersten Blick.
Ein Vereinsmitglied und Adoptantin und eigentlich gehört sie zur ‚Galgofraktion‘, aber: wo die Liebe hin fällt.
Da half gar nichts, dieser Hund, kein anderer sollte es sein.

sotinoUnd schon wieder müssen wir schreiben ‚eigentlich‘, denn eigentlich dauert es doch immer eine ganze Weile bis sich ein Flugpate findet, aber auch hier war alles anders, denn es meldet sich eine Flugpatin einen Tag vor dem Rückflug nach Deutschland. Da hiess es rasch handeln, viel organisieren und erfreulicherweise sind die PiN Hunde ja immer medizinisch soweit vorbereitet, dass uns ein rascher Flug nicht überrascht, sondern nur freut.
Sotino auf dem AussichtsplatzKeine acht Wochen nach seinem Einzug ins Tierheim durfte er umziehen.
Seinen Namen hat sich Sotiño übrigens selbst ausgesucht, etwas ungewöhnlich für den einen oder anderen Tierfreund, aber es funktioniert !

Zuhause !Er hört auf seinen Namen und er hat allen Grund dazu, ihn mehrfach am Tag zu hören, denn der kleine (grosse) Hund hat einen ausgeprägten Willen und testet die Belastungsgrenzen seiner Menschen. Gut, dass die hundeSotinoerfahren und Dickkopfgeprüft sind !

Sotiño ist Zuhause, glücklich und unternehmungslustig, liebt es immer dabei zu sein und hat den ganzen Tag etwas zu tun. Schlaf scheint er als vergeudete Zeit zu sehen, aber auch diesbezüglich wird er sicher im Laufe der Zeit ruhiger, gelassener und müde.

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