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Sie kam im Dezember 2005 ins Tierheim in Spanien und ist im Juli 2006 auf einen Pflegeplatz in Süddeutschland. Die Galga wurde ausgesetzt in einem spanischen Dorf gefunden. Sie wurde von einem Mann aufgenommen der selbst mehrere Jagdhunde hat, der die Hündin zwar fütterte, aber sie nicht behalten konnte. Der Spanier war besorgt um die Galga und fragte im Tierheim, ob sie versorgt oder getötet würde. Im Falle der Tötung hätte er doch lieber selbst nach einer Möglichkeit für Suya gesucht. Aber natürlich konnte man ihn beruhigen, sie wurde gut versorgt und konnte sich im Tierheim erholen. Suya war zunächst etwas ängstlich hat aber gelernt, dass ihr nichts geschieht. Sie zeigte sich als freundliche Hündin, sanft und eher ruhig. Mit Katzen hat sie kein Problem, sie fand die zusätzliche Portion Ihr linkes Ohr ist eingerissen, hier wurde wohl die Ohrmarke gewaltsam entfernt um eine spätere Identifikation unmöglich zu machen. Seit Juli 2006 ist Suya in Deutschland. Der Grund war, dass sie mit der Tierheimsituation nicht zurecht kam, sie verlor an Gewicht, liess sich lieber streicheln als zu fressen und fand, wenn einer sie vom Napf wegdrängt, ist das auch in Ordnung. In ihrer Pflegefamilie ist sie sehr anhänglich, neugierig und sehr lernfreudig. Einmal Sessel – immer Sessel.
Ein wirklich gutes Zuhause war in Aussicht, bei einem PiN Mitglied. Alles schien perfekt, die Menschen, die Zuwendung, viel Bewegung, immer dabei - aber Suya befand: ich gehe nicht mit. Wir haben nach langem Überlegen und intensiven Diskussionen Suyas Antrag statt gegeben und sie bleibt nun in unserer Obhut. Manchmal kommt es eben anders, als Mensch denkt und plant. |
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Sie konnte wieder eingefangen werden und – entlief erneut. Der Sofaplatz allein machte sie nicht glücklich, sie wollte mehr Bewegung, dabei sein, etwas erleben, vielleicht auch mit Artgenossen sein. So entschlossen sich die Tierschützer den Hund wieder aufzunehmen und Subha kam erneut ins Tierheim. Eigentlich eine ganz unproblematische Hündin, aber dennoch, sie musste lange warten, bis ihr Mensch sie entdeckte und sie umziehen durfte. Heute lebt sie gemeinsam mit Ela in ihrem Zuhause und die beiden verstehen sich prima. Ela ist sicher durch die neue Aufgabe nochmal ein Stück gewachsen, jedenfalls nimmt sie ihre erzieherischen Pflichten sehr ernst und weist Subha durchaus in ihre Grenzen.
Unsere spanischen Kooperationspartner haben wieder einmal ganze Arbeit geleistet, es war gut und richtig, sie zurück zu nehmen und die Bilder aus dem neuen Zuhause lassen sicher daran keine Zweifel. Danke nach Spanien.
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