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SITAYA
Die kleine Mischlingshündin lief verlassen auf einem Golfplatz herum, liess sich aber nicht einfangen oder anfassen und versteckte sich.
Die Angestellten versuchten sie einzufangen, aber es war zwecklos, Sitaya fand ein Gebüsch, einen Platz, eine Ecke und liess sich nicht einfangen.
Aber als dann die Tierheimmitarbeiterin kam lief ihr Sitaya entgegen und liess sich problemlos anleinen. Kluger Hund.
Sie musste nicht lange im Tierheim warten, da war klar, wohin sie gehört und so stand schon bald, nach allen notwendigen Vorbereitungen der Umzug an.
Sitaya haben wir sie genannt, nein, um ehrlich zu sein hat sie sich den Namen selbst ausgesucht, denn ihre neue Familie hat zunächst einmal die beiden Hauptpersonen zu ihrer Meinung befragt. Ob ein Zusammenleben möglich ist und vor allem gewünscht ?
Klare Aussage von beiden... aber wir wollen nicht zu viel verraten.

Sitaya jedenfalls hat ihr Zuhause gefunden und lebt nun mit Milu, die Sie sicher noch kennen ?
Ihre Familie ist glücklich über das neue Familienmitglied, über die gute Kombination und schreibt:
Milu hatte ja schon vorher in einer Kommunikation mitgeteilt, wie sie sich das vorstelle und das Sitaya durchaus eine passende Gefährtin sei. Sitaya kam an und war einfach nur da. Keine Aufregung auf beiden Seiten, eher Selbstverständnis.
Sitaya findet alles spannend, erobert in Windeseile ihr neues Daheim, interessiert an Ihren Menschen und ist einfach da.
In Milu hat sie eine geduldige, klare und ruhige Begleiterin gefunden, die Sitayas jugendlichen Übermut wohlwollend betrachtet.
Auch die drei Katzen sind kein Problem....ganz im Gegenteil, sobald eine zu sehen ist, freut sich Sitaya sehr und bringt ihrer Freude durch ausgiebiges Putzen des Katers zum Ausdruck.
Und nachdem sie sich richtig eingelebt hat, kann man Sitaya so beschreiben:
Ihr Tagesmotto: Carpe diem Thema Jagdtrieb: nicht auszuschließen
Ihre Lieblingsbeschäftigung: erforsche alles, probiere vieles und gewinne Erkenntnisse
Schlafen: wenn alle schlafen und es ruhig ist, merkt niemand wenn ich mich auch ins Bett lege, abwarten hat sich als gut und praktisch erwiesen.
Futter: schnell, sonst ist es vielleicht weg
Meine Menschen: ich freue mich riesig wenn jemand von denen wiederkommt, bzw mich streichelt. Bergwanderungen sind klasse!
Erziehung: meine Menschen versuchen mir die Regeln die in diesem Hause gelten beizubringen, ich betrachte das als wichtige therapeutische Massnahme (für meine Menschen, damit sie wissen, wo ihre Grenzen liegen).
Bewachung: erfolgt zweifelsohne, bellen und anschlagen kann ich super gut.
Milu: Nerven und Ruhe sind bei ihr anscheinend unbegrenzt, nur wenn’s ums Futter geht, dann muß ich aufpassen, dass sie nicht alles frißt, spielen tut sie nicht gerne, aber tolle Verstecke hat sie mir gezeigt. Prima Gefährtin. Ich finde, wir sind ein Dreamteam, sie findet, ich muss noch viel lernen.
Spielen: wenn meine Menschen das unbedingt wollen, kann ich es lernen, aber schmusen, wandern, spazieren gehen - besser !
Katzen: Liebe zum Peterle (20-jähriger Kater) ungebrochen; zu den anderen ehrfurchtsvoll, die wissen nicht dass man mit mir spielen könnte, ich bin zuversichtlich, dass sie es lernen.
Resümee: das Leben in den Bergen ist wunderbar !
Nachdem Milu ganz plötzlich verstarb war Sitaya völlig verwirrt und konnte sich gar nicht mehr zurecht finden. Sie reagierte mit Höhen und Tiefen, depremiert und aufgedreht und so schwer die Trennung von Milu für die Halter auch war, so klar war doch, dass Sitaya wieder einen neuen Hundegefährten an ihrer Seite brauchte. Und so zog Ajana ein...
Die Mischlingshündin Ajana hatte ihr bisheriges Leben auf einer Müllhalde verbracht und sie war Menschen gegenüber entsprechend vorsichtig. Nur aufgrund einer sehr geduldigen Tierheimmitarbeiterin gelang es schliesslich Ajana einzufangen und in Sicherheit zu bringen.
Die erste Vorstellung in der Tierklinik zeigte nicht nur einen massiven Parasitenbefall, sondern auch eine besonders schwere Ohreninfektion, die intensiv und operativ behandelt werden musste.
Es dauerte viele Wochen und Ajana liess alles still mit sich geschehen, war sehr geduldig bei der Behandlung und die spanischen Betreuerinnen sagten: Sie ist ein Schatz!
Eine sehr sensible Hündin, die sanfte Menschen suchte um wieder Vertrauen fassen zu können. Und diese Menschen sollte sie finden und eine Hundegefährtin noch dazu.
Nach den üblichen Vorbereitungen durfte sie reisen und zu Hause wurde sie freundlich von Mensch und Tier empfangen. Na ja, die Sache mit den Katzen musste Ajana erst noch lernen, denn drin waren sie o.k. aber draussen sah das schon anders aus. Nun ist das aber bei Freigängerkatzen so, dass sie auch mal raus gehen und trotzdem noch zur Familie gehören - eine neue Lernerfahrung für Ajana.
Sitaya war glücklich, anders kann man das nicht beschreiben Endlich war ihre Welt wieder in Ordnung und endlich durfte sie den unpassenden Job als Chefin wieder ablegen.
Und bei Ajana könnte man sagen Müllhalde getauscht gegen himmlische Zustände.
Menschen, die Zuwendung geben;
Spaziergänge voller aufregender Dinge, in erster Linie heissen die: Mäuse.
Ein Leben in den Bergen und einziger kleiner Wermutstropfen: es regnet hin und wieder und diese Menschen begreifen nicht, dass Hund draussen nicht sein mag. Regen auf dem Fell ! Unfassbar und die geben nicht auf.
Futteraufnahme erinnert stark an Staubsaugertätigkeit.
Wachfunktion: funktioniert prima. Ajana guckt, Sitaya bellt und schaut fragend die Chefin an: alles klar so ? Soll ich lauter ??
Das Leben ist wunderbar, die Zuwendung passt, auch wenn man hier teilen muss, die Verpflegung ist prima, die Liegestätten herrlich, die Erziehung der Menschen macht gute Fortschritte.
Hier bin ich, hier bleibe ich !
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