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ein Galgo kommt auf Umwegen ans Ziel... Rayo lebte auf der Strasse, hatte aber das Glück dass ein tierfreundliches Paar ihn fütterte. Nachdem sie selbst einen Tierschutzhund hatten, kümmerten sie sich um den herrenlosen Galgo, aber – die Nachbarn fanden: ein Hund, der hier frei herum läuft, stört und muss weg. Rayo wurde trotzdem weiter versorgt, dann aber angefahren und nach kurzer Zeit ein zweites Mal und nun spätestens bestand Handlungsb Sie nahmen ihn wieder mit, mussten für ihn eine Gebühr bezahlen, aber er war erst einmal draussen. Die nächste Tierstation wurde angefahren, aber dort gab es über 300 Hunde, nicht gerade in gutem Zustand und sie brachten es nicht übers Herz den Hund dort zu lassen – Horror pur, wie sie meinten. Dann endlich fand sich eine Auffangstation, viele Kilometer entfernt, die sich Rayos annahmen. Nun war er zunächst einmal sicher untergebracht und gut versorgt, bekam alles, was er brauchte, aber Rayo kam mit der erneuten Tierheimsituation gar nicht gut zurecht. Er war teilnahmslos und traurig, war mit allen anderen Hunden freundlich, spielte aber nicht und es war mehr als deutlich: ihm fehlt sein Mensch, die persönliche Ansprache und Zuwendung. Die anderen Hunde fanden Rayo klasse, so eine Art Fels in der Brandung, aufgeschlossen und alle respektierten ihn als den grossen Oberhirten, der aufpasst, dass sich beim Spaziergang niemand zu weit entfernt. Rayo bellte so gut wie nie, wurde nur sehr langsam etwas aufgeweckter, war aber weiterhin ein eher ruhiger Hund. Auch wenn die Situation im Tierheim geprägt war von viel Liebe und Aufmerksamkeit, Rayo brauchte seine Familie. Rayo wurde im Mai bei PiN vorgestellt und im November kam die entscheidende Anfrage... Nach den Gesprächen und dem Vorbesuch war klar: das ist Rayos Zuhause ! Die Flugpatensuche gestaltete sich dann allerdings sehr schwierig, Rayo wartete, seine neuen Menschen warteten, PiN wartete, das Tierheim wartete – nichts. Rayos neues Herrchen beschloss dann eines Tages: wenn sich kein Flugpate findet, bin ich eben Flugpate und hole Rayo ! Gesagt getan, Flug gebucht, alles organisiert und Glück für einen weiteren Hund, der nach Hause wollte und auf diesem Wege zu seinem Flugpaten kam. Rayo lebt zwar in NRW, aber er kam Podenco in Not im Januar im Allgäu besuchen und wir waren begeistert ! Das ist gar kein Galgo, das ist eine Art Teddy mit Galgo Outfit ! Sein Fell absolut dicht und wirklich wie ein Teddyfell, sein Charakter: perfekt.
Zuhause hat er bereits Freunde gefunden, internationale Freunde auf vier Pfoten die ihn jeden Tag pünktlich zum Spaziergang abholen. Kurz vor dem Klingeln wird Rayo schon unruhig und freut sich und lässt dann auch ein ganz klein wenig sein Temperament erahnen. Er ist glücklich, das steht fest, wenn er auch noch nicht der Rayo ist, der er einmal sein wird, wenn er weiss, dass er wirklich vertrauen darf und dass er angekommen ist – endlich, nach vielen Stationen und Umwegen – Zuhause ! UND UM DAS GLÜCK PERFEKT ZU MACHEN... kam nach einigen Monaten Chayenne dazu. |
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