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Ein Schuttabladeplatz, eine Müllhalde, hoch in den Bergen oder 50 Meter neben einer Hauptverkehrsstrasse - die nachfolgenden Bilder sind überall zu sehen.
Jäger, die ihre Hunde, zumeist Podencos und Podencomischlinge unter Bedingungen halten, die jeden Amtsveterinär in Deutschland zu einer Anzeige wegen Tierquälerei veranlassen würden.
Wir haben uns immer wieder gefragt warum ist es in Spanien anders, ist die Mentalität dieses überwiegend katholisch geprägten Landes so anders als die unsere ? Schauen die Mitbürger weg bei ihren Nachbarn ? Empfindet man das Leiden eines Tieres als weniger schmerzvoll ?
Wir denken, es ist ein echtes Armutszeugnis wie diese Nation mit Mitgeschöpfen umgeht und es ist unfassbar, dass auch von Seiten des Staates kein Eingreifen erfolgt.
Wir haben die Tierschützer bewundert, die ohne Rücksicht auf persönliche Bedrohungen hingehen und die Hunde befreien und wir sprechen ihnen und den Tierschützern, die sich der geschundenen Tiere annehmen unseren Respekt aus. Obschon wir wissen, dass es nur die Situation des einzelnen, geretteten Hundes verändert, nicht das denken einer Nation.
Umso mehr werden wir auch in Zukunft unser Engagement darauf ausrichten, dass Kastrationen gefördert und finanzierbar werden, dass die Aufklärung und Information an Schulen, ja schon in Kindergärten gepflegt wird, damit die nachfolgenden Generationen ein anders Gefühl bekommen, eine andere Einstellung zu den Tieren, die sie umgeben.
Wir sprechen uns weiterhin dafür aus, gezielt den Tieren zu helfen, gezielt auf das Elend aufmerksam zu machen. Der Transport von ungeimpften, unkastrierten, ungetesteten und teilweise sogar kranken Tieren kann keine Lösung sein. Diese Art des Tierschutzes wird auf Dauer nur zu einer Verlagerung der Problematik führen und vor allem dazu, dass viele enttäuschte Tierhalter sagen: nie wieder ein Hund, eine Katze aus Südeuropa. Die Erfahrungen mit kranken und mangelhaft vorbereiteten Tieren ist häufig Anlass zu einem solchen Resumee.
Helfen Sie uns den Tieren zu helfen, mit Ihrer Hilfe können wir Kastrationen veranlassen und auch dem ein oder anderen Hund gezielt helfen in ein neues Zuhause zu ziehen.
Einige Hunde konnten der bislang schlechten Haltung entfliehen, sie waren zumeist an sehr kurzen Ketten und ohne Wetterschutz angekettet, hatte als Schattenplatz teilweise wenigstens einen alten Autoanhänger zur Verfügung unter dem sie sich verkriechen konnten.
Eine Hündin hatte, als wir sie fanden gerade einen Welpen, was aus dem Rest des Wurfes geworden ist lässt sich leicht vermuten. Es gibt dort zahlreiche Ratten, ihr Welpe war bereits angefressen worden.
Nun ist sie in einem sicheren Zuhause, gemeinsam mit einer zweiten Podenca und sie entwickelt sich zu einer kleinen Persönlichkeit.
Nach ihrer Befreiung war sie zunächst auf einem privaten Pflegeplatz, durfte dort ihren Sohn aufziehen und bekam, wahrscheinlich das erste Mal in ihrem Leben genug zu essen, einen warmen Liegeplatz und brauchte keine Angst mehr zu haben. Dank engagierter Tierschützer fand sie dieses sichere Pflegezuhause und dank unseres Partnertierheimes bekam sie nun auch alle Unterstützung, die sie brauchte.
Wir konnten dank Ihrer Hilfe unseren Teil dazu beitragen, die Kosten für die Versorgung, spätere Kastration, Impfung und Mittelmeercheck von Mutter und Kind übernehmen.
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