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Die Mischlingshündin Ima sass an einem nassen kalten Morgen an der Stadtmauer. Sie war wohl in den frühen Morgenstunden unterwegs auf der Suche nach Futter und versteckte sich voller Angst, als Menschen auf sie zukamen. Sie stand wie erstarrt, unfähig sich zu bewegen und Passanten haben das Tierheim informiert.
Sie wurde abgeholt und blieb auch im Tierheim starr vor Angst auf dem Platz sitzen, an den man sie setzte. Sie traute sich nicht sich zu bewegen, war sehr ängstlich und auch nach einigen Wochen im Tierheim nur in sicherem Versteck. Eine junge Hündin, die sicherlich nichts Gutes erlebt hat.
Aber... ihr Glück war schnell in Sicht, auch wenn Ima den ganzen Trubel und die Vorbereitungen wahrscheinlich weniger als Glück empfunden haben dürfte. Nach einer ganz kurzen Zeit im Tierheim durfte Ima umziehen und ihre grosse Chance bestand nicht nur darin, dass sie ein gutes Zuhause finden sollte, sondern mehr noch darin, dass ihre Menschen sie nicht bedrängen. Sie haben Geduld und geben Ima die Möglichkeit sich in ihrem Rhythmus zu entwickeln, ihre neue Welt zu entdecken und selbst zu bestimmen, in welcher Zeit sie neue Räume erobert.
Der Erfolg gibt recht und Imas Neugier trägt dazu bei, dass sie Schritt für Schritt munterer wird.
Die ersten Tage verliess sie ihren Beobachtungsposten nur selten, aber mehr und mehr schliesst sie sich an.
Die Mails und Telefonate machen deutlich woran wir nicht gezweifelt haben: Ima im Glück.
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