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Ghali, Galgohündin, schwarz-weiss, geb. ca. September 2005, Schulterhöhe 61 cm, im Tierheim seit Mai 2007.
Sie ist sehr verschmust, eigentlich ein fröhlicher Hund, hat aber deutlich an Fröhlichkeit verloren nach der langen Zeit im Tierheim.
GHALI wurde von der Polizei gebracht. Nachdem sie tagelang in einer spanischen Stadt umherirrte ohne sich einfangen zu lassen griff die Guardia Civil zum Betäubungsgewehr – mit erheblichen Verletzungsfolgen.
Sie wurde mehrfach angeschossen, verletzt und schließlich eingefangen und ins Tierheim gebracht. Ihre Wunden wurden versorgt und Ghali brauchte einige Wochen, bis sie sich von dem Schock und den Verletzungen erholte.
Sie war von Anfang an sehr ruhig, vorsichtig fremden Personen gegenüber und zutraulich bei den Menschen, die sie kennt.
Sie ist eine sanfte Hündin, sozial mit ihren Mithunden und auch den Tierheim Katzen gegenüber zeigt sie ein freundliches Verhalten.
Mit der Tierheimsituation kommt sie nicht sehr gut zurecht. Sie will sich nicht auseinandersetzen, aber bei über 100 Hunden und verschieden grossen Hundegruppen, bleibt es nicht aus, dass sich auch mal zwei streiten. Ghali schafft es leider im falschen Moment dazwischen zu stehen und bekommt als Unbeteiligte das ab, was die zwei eigentlich unter sich ausmachen wollten. Ghali wurde verletzt, musste tierärztlich versorgt werden und verstand die Welt nicht mehr.
Der Wechsel in eine andere Hundegruppe liess zwar wieder Ruhe einkehren, aber Ghali ist für ein Leben im Tierheim einfach zu sanft und es wird Zeit, dass sie vom Tierheim in ihr Zuhause wechselt.
Sensibel müssen die neuen Menschen sein, leise, nicht hektisch und viel Zeit zum Streicheln sollten sie auch haben. Regelmässige, lange Spaziergänge sind wohl für jeden, der sich für einen Galgo oder Podenco interessiert, selbstverständlich. Ein weiterer Hund im neuen Zuhause wäre schön, ein Garten ebenso, aber beides ist keine zwingende Voraussetzung.
Wenn sie einen geeigneten Spielpartner findet liebt sie es zu rennen und kann gar nicht genug bekommen, aber findet sich keiner ist sie eher ein Einzelgänger und geht ihre eigenen Wege, liegt abseits von den anderen und schaut zu.
Mit Menschen ist sie sehr verschmust und wenn Besucher ins Tierheim kommen, freut sie sich über Zuwendung, obgleich sie Fremden gegenüber zunächst vorsichtig ist.
Wenn sie aber den Zwinger verlassen darf, ist sie aufgeschlossener und zeigt sich den Menschen gegenüber, die sie kennt als super verschmust. Wenn eine Tierheimmitarbeiterin mit ihr an der langen Leine übt, dann entfernt sie sich nicht weit, sondern klebt lieber am bekannten Bein und möchte gestreichelt werden.
Allein mit einem Menschen und ausserhalb des Geländes zeigt sie sich zufrieden. Das Tierheimleben ist einfach nichts für sie, sie ist gestresst und unglücklich.
Im neuen Zuhause muss sie lernen, dass auch Spaziergänge dazu gehören, hier zeigt sich Ghali ängstlich den vielen Geräuschen gegenüber und möchte dann doch am Liebsten schnell wieder reingehen.
Ins Auto springt sie gern, möchte aber lieber sitzen bleiben, als wieder aussteigen.
WIR DANKEN FÜR IHRE SPENDE ZUR KOSTENÜBERNAHME DER MEDIZINISCHEN VERSORGUNG ! Susanne und Sven R. *** Patricia R. *** Andrea St.*** Nicole M. *** Beate M. *** Susanne R. *** Stefan N.
Ghali bei der Ankunft im Tierheim
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