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EIN SPANISCHES SCHICKSAL

Leider kommt es immer wieder vor, dass ein Welpe, niedlich und klein, adoptiert wird und so unverständlich es für uns auch ist, wieder abgegeben, sobald er ausgewachsen ist.

Die Gründe sind manchmal ‘er ist so gross geworden’ oder ‘die Lebenssituation hat sich verändert’.

Natürlich kann das passieren und wer will schon mit Sicherheit sagen, wie seine persönliche, private, berufliche Situation in ein, zwei, drei Jahren aussieht. Aber leider zeigt sich auch immer wieder das unschöne Phänomen: klein und niedlich kontra ausgewachsen.

Ein erwachsener Hund möchte ausgelastet werden, beschäftigt, versorgt und eignet sich vielleicht nicht als Kuscheltier. So traurig das ist, so dankbar müssen wir aber auch sein, wenn die Tiere nicht einfach ausgesetzt sondern ins Tierheim gebracht werden.

Der Schwerpunkt von Podenco in Not liegt bei den Podencos und Galgos, aber wir wollen uns auch nicht der wachsenden Anzahl der vielen anderen Tiere verschliessen und stellen immer wieder einmal andere Mixe auf unserer Homepage vor.

Viele Menschen möchten einen Hund ganz individuell unterstützen, was mit der Übernahme einer Patenschaft für ein bestimmtes Tier möglich ist. Ihr Beitrag wird individuell eingesetzt und fliesst nicht in einen Topf namens Patenschaft.

Wir können und wollen nicht alle Tiere nach Deutschland holen, wir können und wollen aber die finanzielle Sorge der Tierschützer nehmen, die tagtäglich mit ausgesetzten und misshandelten Tieren konfrontiert werden.

omar März 2006 Omar im März 2006

Omar, Dalmatinermix, geb. Februar 2006, Schulterhöhe 56 cm.   Omar kam als Welpe ins Tierheim und fand ein Zuhause, aber leider änderte sich die Lebenssituation und so muss er nach drei Jahren wieder zurück ins Tierheim, angeblich aus ‘finanziellen Gründen’. Es fehlte ihm an Zuwendung, denn er hat in den letzten Monaten viele Stunden allein auf der Terrasse verbracht.

Im Tierheim zeigte er sich dann bald als ein verspielter und aktiver Hund und erfreut über die menschliche Zuwendung. Die Ankunft im Tierheim hat ihn sehr verwirrt, verständlich, wenn ein Tier nach drei Jahren im Zuhause plötzlich wieder abgegeben wird, aber wir hatten gehofft, dass sein Aufenthalt nicht von langer Dauer sein würde.

Leider kam es anders als geplant, denn beim Nachtest war der Leishmaniawert positiv. Omar hat keine Symptome und der Befund wurde im Rahmen der Routineuntersuchung festgestellt.

Mit dieser Diagnose kann er uneingeschränkt leben, muss nicht zwingend Symptome zeigen oder Beschwerden haben.

Wir suchen nun für Omar Zuhause in Spanien, eine Reise kommt aus verschiedenen Gründen nicht in Frage. Ein wesentlicher Aspekt ist der Stressfaktor, der unweigerlich mit einer langen Reise verbunden wäre, das wiederum könnte die Werte ungünstig beeinflussen. So hoffen wir also auf ein gutes Zuhause in Spanien und werden ihn bis dahin weiter therapeutische  Unterstützung zukommen lassen.

Das Tierheim liegt in einer Gegend, in der es kaum Leishmaniafälle gibt, aber Omar fand sein Zuhause in Spanien in einem Gebiet, in dem das anders ist. Traurig, aber wahr, dass er nach drei Jahren sein Zuhause verlor und krank wurde. Er wird optimal versorgt und vor allem liebevoll betreut und wir sind sehr froh, dass unsere spanischen Kooperationspartner die Tiere nicht einfach vermitteln, sondern nachschauen, ob es ihnen gut geht, auch wenn sie weiter weg ihr Zuhause gefunden haben. Es ist ein langsamer Prozess, aber die Zeiten in denen jemand ins Tierheim kam und aussuchte sind vorbei. Jetzt gehört ein Fragebogen, Gespräche, ein Vorbesuch und Nachbesuche zum Standard.

Ich helfe bei den Behandlungskosten!

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