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Chandra
Chandra im April 2006 im Tierheim in Spanien
Chandra
Chandra im April 2007 - exakt ein Jahr später: deutliche Verbesserung der Liegesituation- Zuhause !

Chandra wurde hochträchtig und herumirrend im Dezember 2005 in Spanien gesehen, konnte aber zunächst nicht eingefangen werden, weil sie grosse Angst und Scheu zeigte. Dann sah man die Hündin wieder, zwischenzeitlich hatte sie 13 Welpen zur Welt gebracht, die aber bis auf einen nicht überlebt haben. Es war bereits sehr kalt in Spanien und ohne Schutz, draussen hatten die Hunde kaum eine Chance. Chandra verhielt sich weiter sehr menschenscheu und sobald man sich ihr näherte flüchtete sie und wechselte mit allen Kindern das Versteck.

Nach drei Tagen endlich gelang es Chandra einzufangen und in Sicherheit zu bringen.

Ihr neues Zuhause fand Chandra nach eineinhalb Jahren, aber die lange Wartezeit  hat sich gelohnt !

Und zum Thema Zufriedenheit lassen wir Bilder sprechen.

Chandra
Chandra und Limerick

April 2007Chaya  Galgo español - Podenco Mix- im November 2006 kam sie ins Tierheim und im Mai 2009 fand sie endlich ihre Menschen.

Ein Jäger brachte die Hündin ins Tierheim, er kann sie nicht zur Jagd gebrauchen und stellte fest: entweder ihr nehmt sie oder ich lasse sie töten.

Chaya zeigte sich bereits im Tierheim als sehr anschmiegsame Hündin, eher schon aufdringlich weil sie immer gestreichelt werden will und auch ihre Tendenz im Mittelpunkt und was kommt jetzt ? Liegen ist langweilig...stehen zu wollen, war deutlich erkennbar. Menschen begegnet sie angstfrei.

Stets neugierig, aufmerksam, an allem interessiert - so hat sie auch den Start in ihren neuen Lebensabschnitt begonnen.

Chaya geht es sehr gut, sie hat neue Freunde gefunden, einen sehr, sehr grossen Privatauslauf, in dem sie gemeinsam mit den anderen oder allein eigentlich 24 Stunden Beschäftigung finden könnte, aber da sind ja noch die anderen, wichtigen Dinge wie Essen und Schmusen und ab und an auch Schlafen.

chayaLetzteres wollte sie in den ersten Tagen gar nicht, weil es so viel Neues gab und so viel zu entdecken, wer will da die Zeit mit Schlafen verbringen.

Sie hat ein kleines Sammelsurium an Spielsachen für sich entdeckt und weiss sich eigentlich immer irgendwie zu beschäftigen.

Zuhause

 

Zuhause sein ist klasse !
chaya

Tagesbilanz: eine Ente, eine Raupe, ein Schaf.

chaya
Juni 2009
Chaya im April 2010

0207Centellas Geschichte beginnt in Spanien. Etwa 2004 geboren und wahrscheinlich bei einem Jäger aufgewachsen, verbringt sie die ersten Lebensjahre unter uns nicht bekannten Bedingungen.

Im Februar 2007 fällt einem jungen Landwirt die Hündin auf, die herumirrt und offensichtlich ausgesetzt wurde. Sie trägt weder Halsband noch Chip, ist stark abgemagert der junge Mann informiert das Tierheim, in dem die Galga aufgenommen wird.

Zunächst war Centella sehr ängstlich, zuckte bei jeder Handbewegung zusammen, reagierte auf jedes lautere Wort mit Schreckhaftigkeit und grosser Angst. Nur sehr langsam nahm sie an Gewicht zu und gewann jeden Tag ein wenig mehr Vertrauen, verhielt sich sozial ihren Artgenossen gegenüber, spielte aber nicht und zog sich lieber zurück.

Auch nach einem halben Jahr war sie weiterhin still, beobachtete ihre Mithunde, beteiligte sich nicht am gemeinsamen Laufen. Centella wirkte traurig. Menschen gegenüber fehlte es ihr nach wie vor an richtigem Vertrauen, sie war vorsichtig bei menschlicher Zuwendung und vermutete nichts Gutes.  Sie aß sehr langsam, was leider verschiedene mutige Hunde ausnutzten und ihr das Futter stahlen. Sie liess sich von jedem verdrängen, auch Welpen und Junghunden gegenüber gab sie sofort nach, ging jedem Streit aus dem Weg und überliess den anderen ihren Napf.

Nach einem Jahr entschloss sich PiN Centella zu Vereinsmitgliedern in Pflege zu geben, Windhunderfahrene Menschen mit viel Ruhe und Geduld, einem sehr grossen, sicher eingezäuntem Grundstück und wir versprachen uns davon, was auch tatsächlich eintrat: Centella lebte auf !

‘Sie spielt nicht’ - war nach wenigen Tagen Vergangenheit. ‘Sie zieht sich zurück’ , ebenso. Stattdessen entwickelte sich Centella zu einem Hund mit ausgeprägtem Spieltrieb, der es nicht wild genug sein konnte. Unermüdlich wurde gerannt und getobt, Spieltiere durch den Garten geworfen und nach einem kurzen Erholungsschlaf auf dem Sofa, ging es entweder wieder los oder aber es war eine menschliche Hand zu sehen...

Das motivierte sie zu ausdauernden Streichelaufforderungen.

Centella nahm zu, schloss Freundschaft mit zwei anderen Galgos, entwickelte sich zur Freude aller zu einer lebenslustigen Hündin.

Anfang Februar 2008 erhielt sie dann eine Anfrage und bald war klar, dass sie zu einem jungen Galgo, ebenfalls von PiN, ziehen sollte. Aber es trat ein, womit niemand gerechnet hatte: Centella fiel zurück in ihr altes Muster. Sie zog sich zurück, spielte nicht, zeigte sich schreckhaft, wich allen Familienmitgliedern aus und verlor wieder an Gewicht.

Viele Gespräche, Geduld und der Versuch, ihr das neue Leben schmackhaft zu machen halfen nicht und so ist sie seit Juli 2008 wieder zurück in ihrer Pflegefamilie.

Nicht zu glauben, aber wahr: sie lebte erneut auf, tobte durch den Garten, durchs Haus und warf sich aufs Sofa, frei nach dem Motto: Ich bin wieder da.

Aber auf Dauer in Pflege ? nein ! Centella darf bleiben und hat sich ihren Platz wirklich erobert.

Nein, es war nicht von Anfang an abzusehen, aber es ist gut, wie es ist und Centella ist glücklich. Sie liebt ihre Menschen, ihre Mithunde, ist ein fröhlicher und verspielter Hund und alle Hürden haben sich gelohnt für dieses Happy End.

centella_chayenne_rayoEin weiterer Hund war nicht geplant und es sollte eigentlich immer mal wieder ein Pflegeplatz sein. Ihre Menschen haben sich sehr engagiert und auch die gesundheitliche Situation, ein wiederkehrendes Augenproblem, wurde gemeistert, aber - bei aller Vernunft, aus der ‘immer wieder mal Pflegestelle’ wurde nichts.

Centella hat anders entschieden und konnte alle Beteiligten davon überzeugen, dass die einzig wahre Lösung heisst: Centella wird adoptiert.

 

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