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Zuhause gefunden !

abgemagert und geschundenSOLEJA   - mit Pauken und Trompeten...

...wurde sie bei ihrer Ankunft begrüsst. Eher unabsichtlich, aber was mag der Hund gedacht haben, als sie ankam war im Ort gerade erst Volksfest, dann Fahnenweih.

Also Anina nur rasch aus dem Auto geholt und die nächsten Tage in Ruhe im Haus oder auf den umliegenden Feldern verbracht. Anina hat sich wenig beeindrucken lassen, sie hat in Ruhe alles erkundet, zeigte wenig Interesse an den Katzen, dafür um so mehr an dem weichen Hundebett. Wobei sie nach wenigen Stunden noch eine Verbesserung entdeckte: das Sofa !

Sie kam - sah - und schlief...

Am nächsten Morgen fand sich dann noch eine Verbesserung zur Verbesserung – Anina entdeckte das Bett und befand: wenn meine Menschen sich da wohl fühlen, ist das für mich sicher auch gut.

Über zwei Jahre musste sie warten, bis es endlich für ANINA hiess: Zuhause gefunden !

Aufnahme im TierheimDie Galga wurde von der Polizei ins Tierheim gebracht. Sie lag völlig erschöpft an einem Flussufer als eine Passantin sie entdeckte. Sie wollte die Hündin anfassen, aber Anina, wie wir sie genannt haben, schrie vor Schmerzen. Die Untersuchung in der Tierklink erklärte ihre grossen Schmerzen: doppelte Schambeinfraktur.

Es besteht die Vermutung, dass Anina durch Tritte schwerst misshandelt und verletzt wurde. Sie konnte anfangs kaum stehen, man durfte sie nicht berühren, sie hatte zahlreiche Wunden und Narben und dennoch zeigte sie sich aufgeschlossen den neuen Menschen gegenüber.

Stets freundlich zu ihren Betreuern und sozial allen Hunden (und Katzen) gegenüber,- eigentlich die besten Voraussetzungen um bald ein Zuhause zu finden, aber - es sollte über zwei Jahre dauern.

Zuhause !Nun ist sie Daheim und wird liebevoll umsorgt. Es ist immer wieder berührend zu sehen, mit welchem Vertrauen uns ein misshandeltes Tier begegnet, wie sie uns als Zweibeiner ihre Zuwendung schenken und wie sie sich in der neuen Situation einleben.

Nach wenigen Tagen schon verblüffte sie alle mit ihrer unkomplizierten Art und ihrer Aufgeschlossenheit. Ihre Halter sagen:

Anina ist eine wundervolle Hündin. Das hätte sich wohl niemand gedacht, dass alles so toll läuft. Schon als sie nach Hause kam und alles ansah, vermittelte sie das Gefühl: ‚Ja, so hab ich es mir vorgestellt.‘

bin da !Die Stubentiger ignoriert sie völlig, somit gingen auch diese schon am zweiten Tag ihre gewohnten Wege. Sie ist  sehr aufgeschlossen, trotz ihrer Erfahrungen, liegt auf dem Sofa oder im Bett und geniesst die Sicherheit in der Familiengruppe. Mit dem allein bleiben hat sie noch Probleme aber mit viel Geduld und üben schaffen wir das auch.

Auf diesem Weg möchten wir uns bei allen recht herzlich bedanken, die es ermöglicht haben, für uns den richtigen Begleiter zu finden. Danke dafür, dass Soleja so schnell zu uns kommen konnte.

Und es kam, was kommen sollte....

Tesco im Tierheimzu zweit ist die Freude einfach noch schöner. So zog im Dezember 2009 Tesco ein und ist nun Solejas Gefährte.

Tesco, ehemals Elia wurde in einem kleinen spanischen Dorf aufgefunden, überfahren lag er am Strassenrand, Passanten informierten die Polizei, die wiederum das Tierheim. Er wurde versorgt und fand in Spanien ein Zuhause.

Zu Beginn war alles gut, dann änderte sich wohl die Lebenssituation des Halters und anstatt das Tierheim zu benachrichtigen, gab er den Hund an Bekannte weiter, die aber Tesco im Tierheimbereits acht Hunde hatten.

Damit waren die Tierschützer ebenso wenig wie mit der Haltung und Versorgung einverstanden, holten ihn wieder ab und Elia, der jetzt Tesco heisst,  kam erneut ins Tierheim, was ihn ziemlich durcheinander brachte.

Er war zwar erfreut beim Anblick seiner Pflegerinnen, zeigte aber auch deutlich seine Angst, seine grosse Vorsicht, sein Misstrauen.

Es sollte noch einige Monate dauern bis er endlich seine Menschen fand, aber nun ist er Daheim und lebt gemeinsam mit Soleja, seinen Menschen und seinen Katzen.

Seine Menschen sagen:

Tag 1 im neuen ZuhauseLange haben wir gewartet und dann verging die Zeit doch ganz schnell und Tesco war da. In den ersten Tagen war er sehr ängstlich und unsicher und es war deutlich zu spüren, dass die vielen Eindrücke, der Stress durch die Reise viel für ihn waren.

Tesco bekam viel Ruhe und hat sich erstmal ausgeschlafen. Im Haus wird er zusehends munterer, aber draußen sind ihm die neuen Eindrücke noch zu viel, gut, dass es einen Garten gibt und in seinem Tempo das neue Leben kennen lernen kann. So bleibt es auch bei kleinen Spaziergängen und weiterhin viel Ruhe, keine Aufregung, alles im gemäßigten Tempo.

In der Wohnung wird er jeden Tag sicherer und schaut auch schon mal, was er denn alles für sich brauchen kann. Katzenfutter, Erdnüsse auf dem Tisch, auch mit der Fernbedienung TescoSolejahat er schon geliebäugelt...

Er ist ein sehr freundlicher Hund, auch zu den Katzen und mit unserem blinden Kater stand er schon am vierten Tag schwanzwedelnd Nase an Nase. Er taut immer mehr auf, sucht die Nähe und fordert auch schon Streicheleinheiten.

Soleja überrascht uns wieder einmal mehr, sie zeigte in den ersten tagen eine grosse Klarheit und als Tesco verstanden hatte, unterstütze sie ihn beim Erkunden seiner neuen Welt. Sie ist selbstsicher und gelassen, und er lernt jeden Tag das Leben zu geniessen. Soleja ist sofort zur Stelle wenn er Ängste zeigt, sie scheint ihm Halt und Sicherheit zu geben und nach ihrer eigenen Geschichte ist es wieder mal ein Grund um dieser großen Tesco SolejaPersönlichkeit Respekt zu zeigen, wir können ihr nur dankbar gegenüber stehen.

Danken möchten wir auch den Flugpaten und dem Verein Podenco in Not.  Wieder einmal wurde für uns der richtige Begleiter gefunden und für Soleja ein Tesco und Soleja im Februar 2010toller Gefährte.

 

September 2004CHENOA

Chenoa kam im September 2004 in ein spanisches Tierheim. Gemeinsam mit einem weiteren Galgo wurde er von Zigeunern abgegeben und er zeigte sich bald als sehr anhänglich, nein anlehnungsbedürftig ist das bessere Wort – im wahrsten Sinne des Wortes. Anlehnen an ein Bein und schon kann Mensch nicht mehr weg und muss Hund streicheln.

Nach einigen Wochen durfte er umziehen auf eine Finca, auf der er mehr Platz zum Laufen hatte. Aber – Chenoa wollte lieber zu den Menschen und versuchte den Zaun zu überwinden. Er fand auch die menschliche Gesellschaft irgendwie weniger stressig und angenehmer. In der Hundegruppe war das Leben eher rauh und so zog er sich manche Wunde und Narbe zu.

Monat für Monat verging und Chenoa wartete. Keine Anfrage, kein Zuhause in Aussicht.

Im September 2005 ergab sich dann die Möglichkeit, dass er auf einen Pflegeplatz kommen konnte und als er ankam war er nur noch eines: müde.

November 2005Er war mitgenommen, voller Narben und Wunden und so standen mehrfach tägliche Verbandswechsel an. Er stellte schon bald fest, dass ein Sofa dem harten Boden vorzuziehen ist und das Zusammenleben mit anderen Hunden und Katze verlief problemlos.

Bereits nach wenigen Wochen zeichnete sich sein neues Zuhause ab. Seine Menschen hatten Chenoa schon mehr oder weniger fest für sich entdeckt, aber ... ein Windhund ohne Freilauf ? Nein, das kann man doch nicht machen, also wurden kurzerhand Bäume gefällt und Zäune gezogen, alles ein wenig anders gestaltet und die täglichen Mails und / oder Gespräche liessen keinen Zweifel daran, dass Chenoa bald umziehen sollte.

Kleinere Zweifel und Überlegungen wie ‚sind wir auch wirklich die richtigen Menschen’ ‚werden wir ihm gerecht’ ‚wird er sich bei uns wohlfühlen’ blieben. Die Entfernung war auch nicht gerade ums Eck, aber: Hürden kann man ja beseitigen. Seine neuen Menschen scheuten wirklich keinerlei Mühe und fuhren 1.000 Kilometer, einmal quer durch Deutschland um ‚ihren’ Chenoa kennen zu lernen.

Ein paar Tage wurden eingeplant für ein Kennenlernen, auch um Zeit genug zu haben um Fragen zu stellen und um Chenoa die Gelegenheit zu geben für sich zu entscheiden, ob das seine Menschen sein konnten oder nicht.

Chenoa hatte das für sich innerhalb weniger Stunden enNovembertschieden: meine Menschen, fertig.

Die Zeit haben wir uns alle miteinander trotzdem genommen, auch als Chenoa am Tag 2 erklärte: ich steige einfach nicht mehr aus dem Auto aus, basta.

Nach einigen Tagen bei schönstem Allgäuer Spätherbstwetter, Spaziergängen mit der ganzen Hundegruppe, nach vielen Fragen und Antworten war es dann soweit: die Rückreise stand an.

Tausend Kilometer und was machte Chenoa ? Schlafen. Ich steige erst aus, wenn wir da sind.

Und dann war er endlich da.  Aufgeregt wurde alles ausgiebig beschnüffelt, vom Rasenmäher bis zur Katze, von der Garage bis zum Garten musste alles erkundet werden.

Am Spannendsten von allem fand er das Aquarium. Freundlicherweise hatten die Menschen schöne, grosse Fische dort eingesetzt, ideal für’s Hundefernsehen.

November 2005Verblüfft war er dann allerdings, als plötzlich im Aquarium sein Mensch auftauchte ! Sollte das bedeuten, er musste da durch ? Schwimmen ? Nasse Pfoten ?

Sichtlich erleichtert und wedelnd begrüsste er dann Frauchen als sie sich neben dem Raumteiler Aquarium zeigte.

Chenoa ist gelassen, souverän, angstfrei und selbstbewusst, fünf Katzen oder eine offene Treppe, Besuch und neue Umgebung – alles kein Problem.

Kleine Diskussionen gibt es noch, weil er glaubt, dass ‚steh mal auf’ Auslegungssache ist. Man kann schließlich auch zusammenrücken, respektive Platz sparend auf seinem Menschen liegen, ist sowieso weicher.  Chenoa versucht im Augenblick noch seine Grenzen ein ganz klein wenig auszutesten... ‘Bleiben die wirklich dabei, dass ein Galgo nicht ins Bett soll ? Muss ich auch raus, wenn ich mich morgens schlafen stelle ? Niemand kann mich um sieben Uhr in der früh in den regennassen Garten zwingen oder ?’

Er liebt sein Sofa, sein gutes Essen, seinen Garten, sein Aquarium und natürlich seine Menschen.

Bei Betrachtung seiner Geschichte und Herkunft ist es schwer zu verstehen, dass er Vertrauen zu Menschen hat und es verdient unseren Respekt, dass er uns sein Vertrauen schenkt. 

Wie sagte Frauchen: ‚Ich möchte das Wort Traumhund nicht benutzen, er ist mehr als ein Traum.’

Zuhause !

Amira Zuhause !Ein Galgo kommt selten allein... und so bekam Chenoa eine Gefährtin an seine Seite: AMIRA (ehemals Paloma).

Amira wurde von einem Jäger im Tierheim abgegeben. Als sie kam, war sie voller Narben und Wunden, die Rute ist blutig geschlagen, zahlreiche Abschürfungen im Halsbereich.  Wir wussten nicht, warum sie abgegeben wurde, meist ist der Grund der nicht ausgeprägte Jagdtrieb. Das allerdings ist eine Frage der Perpektive... denn was für den spanischen Jäger ‘zu wenig’ ist, ist für den neuen Halter durchaus heftig.

 AmiraAmira jedenfalls hatte das grosse Glück, dass sie nach einigen Monaten im Tierheim ausreisen durfte und nun lebt sie, gemeinsam mit Chenoa und einer Katzenfamilie im neuen Zuhause. Sie ist ihren Menschen gegenüber sehr anhänglich, aber Fremden gegenüber sehr zurückhaltend.

AmiraSie wird sehr geliebt und hat ihren Idealplatz gefunden, worüber wir sehr glücklich sind.

Amira bringt Chenoa zwar ein bisschen auf Trab, aber keinsfalls aus der Ruhe. Die beiden sind ein gutes Gespann, wovon wir uns bei mehrfachen Treffen schon persönlich überzeugen konnten:

Amira und Chenoa

 

 

 

Februar 2010

 

 

 

 

 

 

April 2005Numa, Podenga Portugués medio, geb. ca. Herbst 2002, Schulterhöhe 35 cm.  Die kleine Podengohündin wurde schwer verletzt von einer Tierfreundin nachts in einem Strassengraben in Portugal entdeckt. Die Hündin lag sicher schon einige Tage dort, hatte ein gebrochenes Becken, konnte nicht laufen und war schwer traumatisiert.

Numa wurde in der Tierklinik vorgestellt und behandelt, eine Operation war nicht möglich, Numa sollte liegen, sich nicht bewegen und das 3 Wochen lang. Die Tierfreundin gab Numa nicht auf, nahm sie mit nach Hause und pflegte sie.  Mittlerweile ist alles verheilt, sie läuft wieder, ohne Einschränkung, ist munter und wurde bereits gechipt, geimpft und getestet.

geschafft !Dann suchten wir für Numa ein Zuhause. Ein Zuhause mit viel Zuwendung und der nötigen Zeit und Lust für Spaziergänge. Numa zeigte sich sehr sozial mit anderen Tieren, lebte mit einem Esel,  Pferden, Katzen, mehreren Hühnern (!) und anderen Hunden zusammen. Und – sie teilte sich das Freigehege mit den Zwerghühnern, zumindest zeitweise.

Oktober 2005Sie war eher vorsichtig, ein kleines bisschen ängstlich, intelligent und sensibel.

Nach einigen Monaten allerdings veränderte sich ihre Einstellung Hühnern gegenüber, sie fand: es sind einfach zu viel und reduzierte die Hennen mit dem Erfolg, dass es nur noch Freilauf unter Aufsicht gab und Hühner nur noch gucken durch den Zaun, nichts mehr mit gemeinsam laufen.

Im Juni 2005 meldeten sich dann ihre Menschen und Numa durfte umziehen in ein (hühnerfreies) Zuhause.

Das einzige Problem sind die Photos, denn Numa hat immer irgendetwas zu tun, ist ständig in Bewegung und findet photographieren doof.

Hauptsache glücklich !

 

noch in SpanienChiara, eine zierliche und scheue Galgo españoles Hündin, fand im Juni 2004 ihr neues Zuhause. Sie kommt aus einer Tötungsstation und wurde dort von Tierfreunden befreit. Chiara ist sehr scheu aber auch sehr lieb und anschmiegsam, wenn sie mal Vertrauen gefasst hat und dann möchte sie nur schmusen, schmusen, schmusen. Chiara ist vorsichtig, zurückhaltend aber auch neugierig und verspielt, gute Voraussetzungen also.... sow urde sie bei PiN vorgestellt.

Chiara im UrlaubAm 12.06.04 fand Chiara ihre Menschen und Ihre neue Hundefreundin, eine Galgomischlingshündin. Die drei kümmern sich sehr liebevoll um Chiara und der erste Tag war schon sehr aufregend... alles neu, alles fremd, Chiara zeigte viel Angst und dann stand auch noch völlig überraschend ein Gartenteich im Weg. Alles ein bisschen viel und so schlief sie dann abends erschöpft zwischen ihren beiden Menschen auf dem Sofa ein. Die waren ebenso erschöpft, denn sie hatten 1.000 KM Fahrtstrecke hinter sich um Chiara in Empfang nehmen zu können.

ohne Kommentar :)Jetzt können erst einmal alles entspannen und nutzen die Urlaubstage, damit sich Chiara einleben kann.

Bereits nach wenigen Tagen scheint auch Chiara zu entspannen... und begann mit der Ersthündin zu spielen, das ist ein gutes Zeichen und zeigt, dass sie Sommer 2004angekommen ist.

Die ersten Bilder sprechen für sich: Zuhause !!Chiara im Herbst 2004

 

 

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