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Juni 2007Juni 2007 Bei einer gross angelegten Aktion durch spanische Tierschutzorganisationen in Kooperation mit den Behörden, konnten 48 Podencos aus Bartolos Haltung genommen werden. Leider war das nicht der gewünschte  Erfolg, denn als die Gruppe eintraf, hatte B. bereits eine Warnung erhalten und viele Hunde weggebracht. Die Hunde wurden tierärztlich versorgt und es bot sich das leider nicht neue, unverändert traurige Bild von kranken und ausgezehrten Tieren.

Juni 2007 Jetzt liegt die Strafanzeige vor, die Voraussetzung für eine strafrechtliche Verfolgung ist, wenn B. wieder Hunde in ähnlichen Verhältnissen hält.

Juni 2007Juni 2007
Juni 2007

Mai 2007 Vor einigen Tagen erreichte uns eine Mail, in der Tierschützer dazu aufrufen, Podencos und Podencowelpen als Pflegehunde aufzunehmen.  Es heisst, ‘die Hunde sind alle krank’ und ‘solange in Spanien noch gesunde Hunde bei dieser Organisation sind, kann man keine kranken Hunde aufnehmen’.

Nun werden also Personen gesucht, die Welpen als Pflegehund aufnehmen.

Fakt ist, dass bei unserem Besuch im November 2006 die nachfolgenden Bilder entstanden (die auch innerhalb dieser Aktion verwendet werden). Es bot sich uns ein Bild von ca. 60 - 100 Hunden. Die Anzahl der Tiere ist kaum zu schätzen, da sie frei auf dem Grundstück, im angrenzenden Wäldchen und teilweise auch in Zwingern, Gehegen und Verschlägen leben.

Die Tiere sind krank, teilweise massive Räude, Infektionskrankheiten, extremer Parasitenbefall.

Wir haben und tun das auch jetzt wieder, dafür plädiert, dass Bartolo angezeigt wird, dass man eine Haltungsverbot erwirkt und dann die Hunde beschlagnahmt werden. Sie sollten in eine eigens dafür geschaffene Quarantänestation kommen, dort zunächst medizinisch versorgt werden, auch um eine weitere Infektion von bislang gesunden Tieren zu vermeiden. Dies ist aber bei einer Direktvermittlung in eine Familie, in der möglicherweise schon ein Hund lebt, nicht gewährleistet. Hinzu kommen Stress durch Reise, Flug, Umstellung.

Fakt ist, dass die Anzeige erfolgte und dank umfangreichem Bildmaterial ein richterlicher Beschluss erging, der zur Beschlagnahmung der Hunde berechtigt.

Im Moment sind auf dem Grundstück nur noch ein Teil der Hunde. Bartolo hat einen Grossteil der Tiere an einen anderen Ort verbracht.

Podenco in Not setzt sich weiterhin für das Haltungsverbot ein und steht mit den Tierschützern VOR ORT in engem Kontakt.

Wir unterstützen keine kopflosen Aktionen, die dazu führen, dass einige wenige unbehandelt nach Deutschland zu verbringen und somit nicht nur ein Risiko für die Mithunde darstellen, sondern auch die Halter überfordern. Die Andere in Gefahr bringt - Mensch und Hund.

Sommer 2004  Leider ist der Zustand nicht so, wie in Presseerklärungen einiger Tierschutzorganisationen geschildert. Leider produkziert B. weiter, die Tiere sind krank und eine Hilfe ist für die Tierschützer vor Ort nSommer 2004 (Räude)ur schwer möglich, da jetzt ein hoher Zaun gezogen wurde.

Leider wird auf manchen Internetseiten geradezu mit dem Elend dieser Tiere ‘geworben’ und es werden Podencos als ‘Es Cubells Gerettete’ vorgestellt, die wohl auf der Insel gefunden, aber nicht aus Es Cubells gerettet wurden.

Die Abgabe von unkastrierten Hunden auch durch private Tierschützer, die auf der Insel arbeiten ist und bleibt unverständlich, zumal immer noch Podencos in deutschen Tierheimen warten, ebenso wie in spanischen Tierheimen, in die einige Hunde auf Initiative des Deutschen Tierschutzbundes gegeben wurden.

Einige Hunde wurden aus Deutschland zurück nach Spanien verbracht, es sind uns viele Fälle bekannt von entlaufenen Tieren, die nicht mehr aufgefunden wurden.

Die Podencos bei B. leiden weiter, trotz der hoffnungsvollen Nachricht ‘Windhunde auf Ibiza in Not Erfolgreiche Rettungsaktion für Podencos auf Ibiza.’ (Quelle)

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August 2003 - Die überlebenden Podencos (18) sind nicht mehr in der Perrera. Sie wurden nach langen und zermürbenden Verhandlungen herausgegeben.

Wir danken allen, die bei dieser Aktion mit ihrer Energie, mit ihren Spenden, mit ihrer Geduld dazu beigetragen haben, dass 18 Hunde eine Chance bekamen.

Nach monatelangem Kampf und zahlreichen Auseinandersetzungen sind im August 2003 endlich die wenigen überlebenden Podencos aus der Perrera freigekommen.

Eine scheinbar unendliche Geschichte, geprägt von Auseinandersetzungen mit Behörden und Rechtsanwälten aber auch Auseinandersetzungen und teilweise sinnlosen und energieraubenden Diskussionen der sogenannten Tierschützer untereinander.

Es gab viele Menschen, die die Verantwortung nicht übernehmen wollten, aber gerne das positive Resultat für sich in Anspruch nahmen. Es gab Menschen, die nur solange anwesend waren, wie die Presse anwesend war und es gab die, die in aller Stille und mit einer ungeheuren Geduld und Energie den Respekt verdient haben.

Denn die Befreiuung der Podencos ist einzig und allein einer kleinen Gruppe zu verdanken, die sich unermüdlich einsetzte, die sich auch von Machtgehabe und scheinbarer Ausweglosigkeit nicht abschrecken ließen. Statt dessen waren sie immer ansprechbar, informierten, nahmen die Unterstützung an und das Wichtigste von allen: sie hielten den Kontakt zu jenen Podencos, die eingesperrt im Betonzwinger beinah die Hoffung aufgaben.

Viele der Podencos sind gestorben, an Krankheiten wie Staupe, auch wenn sie versuchsweise totgeschwiegen wurde.

 

Die Hunde hätten nicht sterben müssen, hätten die, die behaupteten ‘alle Hunde sind befreit’ tatsächlich die Hunde befreit.

Auch fehlt nach wie vor die Einhaltung der Zusagen ‘Haltungsverbot’ ‘Anzeige wegen Tierquälerei’ u.a.

Unterdessen hat sich B. eine neue ‘Zucht’ aufgebaut, es gibt wieder etwa 50 Podencos auf seinem Grundstück. Geändert haben sich die Haltungsbedingungen nicht, wohl aber die Zugänglichkeit. Ein Zaun schützt jetzt B. vor den Helfern.

Insgesamt ein trauriges Resumee, das uns trotzdem nicht aufgeben lässt.

Podenco in Not wird auch weiterhin dort helfen, wo Hilfe gebraucht wird, auch und gerade wenn keine Presse anwesend ist.

Wir bedanken uns bei all denen, die uns über Monate unterstützt haben und damit die Kastrationen, tierärztliche Versorgung u.a. möglich machten.

Achtzehn Hunde sind aus der Perrera freigekommen und jetzt in Sicherheit. Finanzielle Hilfe gibt es genug, so dass diese unsererseits nicht mehr notwendig ist.

ES CUBELLS - Ein Mann und etwa 80 Podencos. Er misshandelt und erschlägt seine Hunde, er hält die Tiere in Autowracks, lässt dort auch die Mütter vor der Geburt allein, tagelang ohne Futter oder Wasser, die Podencos verhungern, verdursten, werden ohne Rücksicht auf körperlichen Zustand zur Jagd eingesetzt. Die Hunde werden erschlagen, erschossen und die Perversion gipfelt darin, dass er die getöteten Tiere wieder an die hungrigen Artgenossen verfüttert. Die Muttertiere werden direkt nach der Geburt wieder gedeckt, Wurfmaschinen ohne Rücksicht auf körperliche Verfassung.

Seit zwanzig Jahren ‘produziert’ Bartolome Podencos, seit vielen Jahren ist diese Situation bekannt, bemüht sich eine kleine Gruppe von Tierfreunden um Veränderung, sie konnten bereits den ein oder anderen Hund retten, aber für viele kam jede Hilfe zu spät. Im Juli 2002 wurde der Deutsche Tierschutzbund aktiv und war vor Ort bemüht über den offiziellen Weg etwas zu erreichen. Aber - sowohl diese Aktivitäten als auch die der Tierschützer verliefen bisher ohne grosse Erfolge, abgesehen von einzelnen Hunden, die aus diesen katastrophalen Zuständen herausgeholt werden konnten.

Podenco in Not e.V. rief zu Ihrer Hilfe auf, die in Form von Protestschreiben an uns oder direkt an die zuständigen Behörden erfolgte. SIE haben mit Spendengeldern dazu beigetragen, dass einige Hunde geimpft, kastriert, getestet in ein neues Zuhause vermittelt werden konnten. Wir hoffen auch weiterhin in dieser Richtung aktiv bleiben zu können - was nur mit Ihrer Hilfe möglich ist. Wir wollen keinen Massenvermehrer unterstützen - aber wir werden auch weiterhin dem einzelnen Hund helfen, gezielt und in Kooperation mit den Tierschützern vor Ort, die die Situation einschätzen und beurteilen können.

Wir unterstützen keine unüberlegten Aktionen, ebenso wenig wie Schlagzeilen im Yellow Press Stil. Wir werden statt dessen weiter informieren - nach Rücksprache mit den Menschen, die täglich vor Ort sind, die Tiere täglich sehen und versorgen.

Gewünscht hätten wir uns (wieder einmal) ein Miteinander zwischen den Tierschützern und denen, die wenn auch nur kurzfristig oder einmalig helfen wollen oder wollten, statt dessen gab und gibt es zahlreiche Einzelaktionen, Vermutungen, überalterte Berichte, Archivbilder, Unsicherheiten.

Von Besuchern in Es Cubells wurden Hunde mitgenommen, nicht abgesprochene Aktionen, wobei leider Welpen gewählt wurden.... das gibt zu denken.

Sinnvoll wäre eine gemeinsame Planung und vor allem muss das Ziel die Auflösung der Zucht und das endgültige Haltungsverbot sein. Auf dem Weg zum Ziel sollte auch weiterhin der ein oder andere Hund herausgeholt werden - aber bevorzugt erwachsene Hündinnen!

Wir fragen uns, warum ausgerechnet die Tierschutzgruppe vor Ort, die seit Jahren ihren Einsatz leisten unter teilweise unvorstellbaren Bedingungen  bei diesen Einzelaktionen umgangen wurden ?

Warum beschränkt sich die scheinbare Hilfe auf publicityträchtigen Berichten ? Machen Photos von Knochenbergen mehr her als ein sachlicher Bericht über die Situation ?

Welche Hilfe bieten diese Tierschützer an ? Was hat der Fernsehbericht gebracht ? Welchen Erfolg konnte die grosse deutsche Tierschutzorganisation vor Ort erreichen ?  Fragen, die wir uns und die Sie sich und uns, zurecht  stellen.

Die Hunde sind immer wieder in schlechtem Zustand und teilweise konnte das Überleben nur durch rasches Eingreifen der Tierschutzgruppe gesichert werden.

In den letzten Wochen gab es zahlreiche Staupefälle, die zwar wiederum zu dem Tod manchen Hundes führte, aber wieder nicht zu einem behördlichen Einschreiten. Es erfolgte die lapidare Mitteilung, dass bei dem Ausbrechen von Tollwut zwar Handlungsbedarf bestehe, aber bei Staupe.....? Bekannt sind 15 Todesfälle.

Wie gleichgültig muss eine Regierung sein, um das hinzunehmen ? Wie unmenschlich muss ein Regierungsvertreter sein um bei diesen Zuständen wegzusehen ? Wie kaltschnäuzig muss ein Tourismusvertreter sein, um weiterhin mit der Sonneninsel zu werben ?

Es bleibt nach wie die Frage offen, warum ein spanischer Staatsbürger ganz offensichtlich gegen das spanische Gesetzt verstösst, ohne Konsequenzen. Warum greifen die spanischen Behörden nicht ein, trotz der Anzeigen und angekündigten Maßnahmen ?

Helfen Sie uns, den Tierschützern in Es Cubells und vor allem den Podencos auch weiterhin, die Schattenseiten nicht zu verdrängen. Helfen Sie uns mit Ihrem Protestschreiben, mit Ihrer Spende, mit Ihren Briefen.

Hilfe, die ankommt ist die gezielte Hilfe. Wir stehen auch weiterhin in täglichem Telefonkontakt, reagieren und helfen, wenn wir helfen können.

Von Podenco in Not sind Sie Transparenz gewohnt, das soll auch so bleiben, daher nennen wir die Spender und informieren über die Verwendung der Spendengelder. Wir werden nicht wegsehen, wir werden aber auch keine unüberlegten Einzelaktionen unterstützen.

Wir haben uns weiterhin dazu entschlossen, dem einzelnen Tier zu helfen, die Tiere, die aus welchem Grund auch immer freikommen und nicht vor Ort ein gutes und dauerhaftes Zuhause finden vorzubereiten für die Reise nach D, CH, A. Die betreffenden Hunde werden geimpft, auf Mittelmeerkrankheiten getestet, entwurmt, tierärztlich behandelt soweit notwendig und sie werden hier im Rahmen der Podencoseiten vorgestellt.

DANKE FÜR IHRE UNTERSTÜTZUNG   !

was wurde aus den Podencos ? bei einigen Hunden konnten wir den weiteren Weg aufzeichnen

Ibiza ist eine vom Tourismus geprägte Insel, daher wäre es von grossem Vorteil, wenn möglichst viele Protestschreiben auf dem Bürgermeisterschreibtisch ankommen.... richten Sie Ihren Protest (in spanisch, englisch oder deutsch) an den spanischen König, an den Bürgermeister UND an die Balearenregierung: 

König von Spanien ~ S.M. el Rey Don Juan Carlos ~ Casa de S.M. el Rey
Palacio de La Zarzuela   Madrid (España)

Conselleria de Turisme (Ministerium für Tourismus) Celestí Alomar  FAX: 0034 971 17 61 85

Ministerio de la Presidència (Präsidium)      FAX: 0034 971 17 64 46

Radio Nacional de España RNE  z.Hd. Aurora Minguez Berlin  FAX :030-885 29 21

Presidente de España Señor José Maria Aznar  Complejo de La Moncloa  ES - 28071  Madrid  Fax +34 91 537 11 77  jmaznar@presidencia.gob.es

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