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Litos lebte zusammen mit seinem Gefährten Aragón und als dieser verstarb zog Avani ein und macht die Familie wieder komplett. Der weisse Wirbelwind mit viel Power spielt Litos müde und die zwei sind ein richtig gutes Team.
Oftmals werden Jagdhunde ausgesetzt an Stellen, an denen sie sich überhaupt nicht auskennen, reagieren dann verstört und sind mit der Situation einer Stadt völlig überfordert. Avani zitterte und war völlig erschöpft, stieg aber dennoch mit ins Auto und rollte sich wahrhaft hundemüde dort zusammen. Abgemagert und in keinem guten Zustand nahm sie dankbar das Essen an und legte sich dann in einen Korb ins Windhundzimmer. Dort schlief sie zwei Tage und Nächte durch, stand nur kurz auf und wollte dann gleich wieder weiter schlafen. Es dauerte ein paar Tage, bis sie sich erholte und nach wenigen Monaten bekamen wir dann auch eine Anfrage für sie, bei der schnell klar war: das ist Avanis Zuhause. Vereinsmitglieder und Adoptanten, erfahren im Umgang mit Galgos und mit idealen Grundvoraussetzungen. Die ersten Tage im neuen Zuhause sind die Hunde natürlich ein wenig zurückhalten und schlafen viel, müssen die neuen Eindrücke erst einmal verarbeiten und brauchen Zeit. Avani hatte aber ihren eigenen Rhythmus. Für Avani ist das ganze Leben eine Mischung aus Abenteuer und Spiel; wilde Tobespiele Es hat sich innerhalb kürzester Zeit eine starke Verbundenheit entwickelt, die uns einfach nur sprachlos macht und tief berührt. Avani ist ein wundervolles Geschenk, mit einem sonnigen, verspielten Wesen, ein echter Sonnenschein eben. Podenco in Not ist so ein verantwortungsvoller Verein, man kann immer wieder vor diesen Menschen den Hut ziehen, was sie leisten, teilweise über sich ergehen lassen müssen und trotzdem einen kühlen Kopf bewahren und Die Unterstützung, die wir gerade in der Zeit in der Aragon gegangen ist von D. Carls und G. Sauerland bekommen haben ist nicht selbstverständlich. Hier passt wieder einmal der Leitgedanke des Vereines zu 100%: Tierschutz mit Verantwortung. Auch nach der Adoption !
Halterfeedback 11.2010: Für uns war der Adoptionsablauf so wie er verlief mehr als perfekt! |
ARAGÓN
Die Geschichte von Aragón beginnt im Februar 2005 in einer Perrera, eine spanische Tötungsstation. Aragón sass dort und sein ‚Termin’ stand bereits fest. Eine Tierfreundin machte uns auf den Galgorüden aufmerksam und auch wenn sich in dieser Perrera wegen einzelner Aktionen nicht so schnell etwas ändern wird, haben wir uns entschlossen zwei Hunde zu übernehmen. Leider war aber der zweite Hund, der zu PiN sollte, ein Podengorüde, zu schwach und hat nicht überlebt. Er starb an Unterernährung. Für Aragón kam also die Rettung tatsächlich in letzter Minute.
Nach einigen Monaten wurde aus dem Häufchen Hund ein stolzer und kräftiger Galgorüde. Aber – ein Zuhause war lange Zeit nicht in Sicht. Dem jungen Wilden machte es scheinbar nicht viel aus, hatte er doch seine Hundefreunde mit denen er toben und spielen konnte. Im Sommer 2005 bekam er dann plötzlich einen kleinen ‚Ausfall’ – er brach nach dem Spiel zusammen ! Aragón wurde sofort in der Tierklinik vorgestellt, die Befunde Ein Zuhause zu suchen ist das Eine, aber Aragón brauchte nun ein besonders stabiles Zuhause mit Menschen, die sich unter Umständen auch einen Anfallshund zutrauen. Und die fanden sich im September 2005 ! Eine Familie, die bereits zwei Hunde hat und eigentlich sollte vorerst kein dritter Hund adoptiert werden, aber es kreiste immer wieder im Kopf... Aragón. Nach vielen intensiven Gesprächen war dann klar: ja, er soll kommen ! Die eventuelle Diagnose war zu keiner Zeit ein Thema, das sollten wir gemeinsam bewältigen können, keine Bedenken, keine Ängste – nur ein Gedanke, der einen Namen hat und schwarz weiss Im Oktober durfte er dann dank eines freundlichen Flugpaten von Spanien nach Hause reisen und dort angekommen war schnell klar: das ist unser Hund, so wunderbar und so lieb und so schön und so brav. Das Lob hörte nicht auf und Aragón bekommt alle Liebe dieser Welt. Seine Anfallsproblematik wird nach traditioneller chinesischer Medizin behandelt und ist wohl eine Folge der erheblichen Defizite - psychischer und körperlicher. Wir wissen nicht, wie viele Stationen Aragón bereits hinter sich hatte, eher er in der Perrera abgegeben wurde, wir wissen aber, dass hier eine Seele tief verletzt wurde. Er wurde liebevoll aufgenommen von allen Familienmitglieder, zwei- und vierbeinig und Frauchen sagt: ‚Er saugt so meine Zuwendung auf und gibt mir so viel wieder zurück, und das ist eines der schönsten Geschenke was man überhaupt bekommen kann. Was dieser Hund zurückgibt, das kann man nicht beschreiben.’ Manches muss man gar nicht beschreiben, manchmal muss man nur glücklich sein über das, was ist. Mai 2010 Aragón
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