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in SpanienAdia wurde von einer tierfreundlichen Familie gefunden und aufgenommen. Sie lebte 5 Wochen bei ihnen, damit sie ein klein wenig zu sich kommen durfte, denn Adia war extrem abgemagert und voller Parasiten. Aber leider konnten sie die Hündin nicht behalten und so kam sie ins Tierheim.

in SpanienAdia ist eine freundliche und anhängliche Galga. Sie kommt, wenn man sie ruft und sucht die Nähe ihrer Betreuerinnen. Sie zieht es vor, bei ihren Menschen zu bleiben und verzichtet auf Spielen und Rennen mit den Artgenossen. Sie möchte gerne einen sehr engen Kontakt und wenn man nicht aufpasst, stellt sie ihre Pfoten auf die Schultern und freut sich.

SOWEIT DER TEXT BEI DER VORSTELLUNG

Adia konnte im Januar 2007 umziehen und lebt heute gemeinsam mit Leilani in Niedersachen.

 

der erste Tag ZuhauseZuhause - der 1. Tag

Litos_Nena_0406DIESE BEIDEN HABEN EINE BESONDERE GESCHICHTE, die mit ihrer Mutter Sayani zusammenhängt.

Sayanis Geschichte können Sie hier lesen.

Mai 2007

Nena (heute Leilani) und Litos waren wenige Tage alt, als sie ins Tierheim kamen, gemeinsam mit ihrer Mutter, einer schwarze Galga.

ZuhauseIhre Mutter hat Unglaubliches geleistet und trotz schwerer Verletzung ihre Welpen gut versorgt. Sie war mit dem Hinterlauf in ein Fangeisen geraten und konnte erst nach vielen Wochen eingefangen werden.

Es waren einige Hürden zu nehmen, bis wir bei Leilani sagen konnten: Zuhause ! Aber mittlerweile ist alles gut und Leilani und Litos haben ihr Zuhause gefunden, beide in Norddeutschland und beide wurden schon von Artgenossen erwartet.

Leilani und Litos haben ihr Zuhause gefunden, beide in Norddeutschland und beide wurden schon von Artgenossen erwartet.

Zuhause

 

Litos_0206Litos musste einige Monate länger als seine Schwester warten, aber auch er fand schließlich seine Menschen, die schreiben:

Für uns stand letztes Jahr fest, als unser Altrüde seine letzte Reise antrat, dass wieder ein dritter Hund kommen sollte, nur die Frage wann und wer, die blieb lange Zeit offen.

Das Schicksal der ‘Familie Sayani’ verfolgten wir seit ihrer Ankunft im Tierheim und die Mutterhündin faszinierte uns von Anfang an.

Litos_0806Das ausgerechnet ihr Sohn Litos bei uns ein Zuhause finden sollte, daran dachten wir damals überhaupt nicht.

Eigentlich wollten wir eine Hündin zu unseren beiden Rüden. Aber es kam alles ganz anders. Seine Schwester Leilani fand ja bald ein Zuhause und Sayani ging auch ihren Weg.   Der kleine Litos wurde immer größer, es verging Monat für Monat und scheinbar bewegte sich gar nichts um ihn. Die Bilder auf der Homepage zeigten einen traurigen Litos, dessen Augen mich immer mehr verfolgten.

Der Gedanke - Litos zu uns -  kam schon das ein oder andere Mal auf, aber wir persönlich dachten, dass bei zwei bereits vorhandenen Rüden sicher besser eine Hündin passen würde.

Litos im TierheimAber Podenco in Not sah das anders und nach vielen, langen, ausführlichen Gesprächen stellte sich heraus, dass durchaus Litos in Frage kommen könnte. All seine Eigenschaften, sein soziales Wesen, seine extreme Kinderfreundlichkeit, sein Verhalten sprach dafür und nach dem üblichen Adoptionsablauf war klar: JA ZU LITOS !

Nach einer unendlich scheinenden Wartezeit können wir heute endlich sagen: er ist Zuhause !

ZuhauseEr wurde liebevoll von allen aufgenommen und hat seinen Platz gefunden. Er lebt jetzt mit Aragòn und seinem Kumpel zusammen und erkundet an deren Seite lustig die große Welt. Es geht ihm so richtig gut!

Vom ersten Augenblick an haben wir gemerkt, dass er der richtige Begleiter für uns ist.

wie ? schon müde ??Die traurigen Augen von Litos gehören jetzt der Vergangenheit an und er zeigt uns jeden Tag seine Freude. Er spielt, er ist neugierig, er ist aufgeweckt und sein nicht enden wollendes Wedeln zeigt uns: er fühlt sich wohl.

Wieder einmal hat sich gezeigt, dass Podenco in Not das richtige Gespür in der Auswahl des passenden Hundes hatte. Wir sagen deswegen noch einmal: „Vielen herzlichen Dank“.

 

Litos 2010 Litos Litos

unvergessen
unvergessen
 

AragónARAGÓN

Die Geschichte von Aragón beginnt im Februar 2005 in einer Perrera, eine spanische Tötungsstation.

Aragón sass dort und sein ‚Termin’ stand bereits fest. Eine Tierfreundin machte uns auf den Galgorüden aufmerksam und auch wenn sich in dieser Perrera wegen einzelner Aktionen nicht so schnell etwas ändern wird, haben wir uns entschlossen zwei Hunde zu übernehmen. Leider war aber der zweite Hund, der zu PiN sollte, ein Podengorüde, zu schwach und hat nicht überlebt. Er starb an Unterernährung. Für Aragón kam also die Rettung tatsächlich in letzter Minute.

ZuhauseDer Galgo español Rüde war erst ca. 2 Jahre alt, aber in sehr schlechtem Zustand. Er war sehr schwach, abgemagert und musste langsam wieder aufgebaut werden, bekam mehrere kleine Mahlzeiten weil sein Magen Darm regelmässige Nahrung gar nicht gewohnt war.

Nach einigen Monaten wurde aus dem Häufchen Hund ein stolzer und kräftiger Galgorüde. Aber – ein Zuhause war lange Zeit nicht in Sicht. Dem jungen Wilden machte es scheinbar nicht viel aus, hatte er doch seine Hundefreunde mit denen er toben und spielen konnte. Im Sommer 2005 bekam er dann plötzlich einen kleinen ‚Ausfall’ – er brach nach dem Spiel zusammen ! Aragón wurde sofort in der Tierklinik vorgestellt, die Befunde waren alle in Ordnung und eine epileptiforme Ursache konnte weder bestätigt noch sicher ausgeschlossen werden. Auch wenn alles nach einem Schwächeanfall aufgrund heftigen Spielens bei sehr hohen spanischen Temperaturen aussah, so blieb doch die Ungewissheit.

Ein Zuhause zu suchen ist das Eine, aber Aragón brauchte nun ein besonders stabiles Zuhause mit Menschen, die sich unter Umständen auch einen Anfallshund zutrauen.

Und die fanden sich im September 2005 ! Eine Familie, die bereits zwei Hunde hat und eigentlich sollte vorerst kein dritter Hund adoptiert werden, aber es kreiste immer wieder im Kopf... Aragón. Nach vielen intensiven Gesprächen war dann klar: ja, er soll kommen ! Die eventuelle Diagnose war zu keiner Zeit ein Thema, das sollten wir gemeinsam bewältigen können, keine Bedenken, keine Ängste – nur ein Gedanke, der einen Namen hat und schwarz weiss ist...

Im Oktober durfte er dann dank eines freundlichen Flugpaten von Spanien nach Hause reisen und dort angekommen war schnell klar: das ist unser Hund, so wunderbar und so lieb und so schön und so brav. Das Lob hörte nicht auf und Aragón bekommt alle Liebe dieser Welt.

Seine Anfallsproblematik wird nach traditioneller chinesischer Medizin behandelt und ist wohl eine Folge der erheblichen Defizite - psychischer und körperlicher. Wir wissen nicht, wie viele Stationen Aragón bereits hinter sich hatte, eher er in der Perrera abgegeben wurde, wir wissen aber, dass hier eine Seele tief verletzt wurde.

Er braucht Zeit um wieder zu sich zu kommen, viel Ruhe, angemessene Bewegung und eingeschränkte Eindrücke um alles zu verarbeiten.

Sein Zuhause bietet ihm dazu die idealen Voraussetzungen. Er wurde liebevoll aufgenommen von allen Familienmitglieder, zwei- und vierbeinig und Frauchen sagt: ‚Er saugt so meine Zuwendung auf und gibt mir so viel wieder zurück, und das ist eines der schönsten Geschenke was man überhaupt bekommen kann. Was dieser Hund zurückgibt, das kann man nicht beschreiben.’

Manches muss man gar nicht beschreiben, manchmal muss man nur glücklich sein über das, was ist.

Mai 2010      Aragón
AragónSeine Geschichte beginnt für uns mit diesem Bild.

Eigentlich… hatten wir der Tierfreundin bereits mitgeteilt,
dass wir keine weiteren Hunde aufnehmen können,
aber was heisst schon eigentlich ?
Das Bild liess uns nicht mehr los und
so baten wir sie ihn aus der Tötungsstation zu holen und
so vor dem sicheren Tod zu retten.

Aragon haben wir ihn genannt.

Er war gebrochen und es dauerte lange, bis er wieder ein wenig zu sich kam.
Wie viele Stationen mag er erlebt haben, wie viel Angst und Misshandlung ?
Ein wunderbares Lebewesen, ein wunderschöner Hund dazu, aber dennoch sollte es lange dauern, bis er seine Menschen fand.
Die Zeit des Wartens war nicht ganz leicht und leider gab es auch in dieser Zeit viele Stressituationen, aber dann durfte er endlich umziehen.
Die Zeit hatte Spuren hinterlassen und Aragon war traumatisiert.
Seine Menschen gaben ihm nicht nur Zuwendung und liessen ihm Zeit anzukommen und sein neues Leben zu entdecken, sie zeigten sehr viel Geduld und die Fähigkeit,  ihn in seinem Tempo wachsen zu lassen.
Keine Erwartungen, keine Anforderungen.
Aragon wurde krank, aber auch die nun kommende Zeit haben sie gemeistert und ihm alle Hilfe zuteil werden lassen.
Er erholte sich wieder und entwickelte Temperament.
Aragon im Meer und im Watt,  Aragon in rasantem Tempo, mit und ohne Spielzeug,
Litos erschreckend in dem man plötzlich hinter einem Busch auftaucht,
anlehnungsbedürftig und immer hellwach - wenn sich Hasen oder Rehe zeigten
oder etwa ein Mensch an ‚seinem‘ Kinderwagen.
Heute war der Tag des Abschieds, ein schwerer Gang,
aber auch den seid ihr kraftvoll und Aragon zuliebe gegangen.
Es ist gut, dass wir Dich begleiten durften Aragon.
Du hast auch bei uns Spuren hinterlassen.
aragon
Gute Reise

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